Schreiben des Büros Chr. Pfeiffer, Grundbesitz, Vermietungen und Hypotheken in Stuttgart, an Lothar Buderus von Carlshausen zu Kauf- und Verkaufsofferten von Immobilien
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 10 Bü 119
R. I. 11
G 50
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 10 Vermögensverwaltung der Familie der Herzöge von Urach (mit Unterlagen zu den Palais Urach in Stuttgart und zur Villa Leuchtenberg in Lindau)
Vermögensverwaltung der Familie der Herzöge von Urach (mit Unterlagen zu den Palais Urach in Stuttgart und zur Villa Leuchtenberg in Lindau) >> 3. Immobilienbesitz des Hauses Urach >> 3.4 Kaufangebote von Immobilien, geplante Bauvorhaben
1909-1917
Enthält:
Verkauf des Gebäudes Urbansplatz 2 (Villa Schönlein) in Stuttgart durch die Erben des Privatiers Hermann Schönlein 1909, Verkauf des Rittergutes und Schlosses Katharinenhof bei Backnang 1913 (mit handschriftlichen Notizen von Wilhelm (II.) Herzog von Urach Graf von Württemberg über die Größe der land- und forstwirtschaftlichen Nutzflächen des Gutes und die Zimmer im Schloss), Kaufinteresse am Palais Urach (Neckarstraße 25/27, vormals Palais Weimar) in Stuttgart 1917
Bemerkungen:
Das Schloss Katharinenhof wurde 1847 für Friedrich Prinz und Katharina Prinzessin von Württemberg erbaut. Das Schloss erhielt seinen Namen nach Prinzessin Katharina. Im Jahre 1916 erwarb die aus Mährisch-Ostrau (Ostrava/Tschechien) stammende Industriellenfamilie Reusch das Schloss. Seit 1993 ist Schloss Katharinenhof im Besitz des Stuttgarter Unternehmers und Denkmalschützers Peter Seydelmann.
Verkauf des Gebäudes Urbansplatz 2 (Villa Schönlein) in Stuttgart durch die Erben des Privatiers Hermann Schönlein 1909, Verkauf des Rittergutes und Schlosses Katharinenhof bei Backnang 1913 (mit handschriftlichen Notizen von Wilhelm (II.) Herzog von Urach Graf von Württemberg über die Größe der land- und forstwirtschaftlichen Nutzflächen des Gutes und die Zimmer im Schloss), Kaufinteresse am Palais Urach (Neckarstraße 25/27, vormals Palais Weimar) in Stuttgart 1917
Bemerkungen:
Das Schloss Katharinenhof wurde 1847 für Friedrich Prinz und Katharina Prinzessin von Württemberg erbaut. Das Schloss erhielt seinen Namen nach Prinzessin Katharina. Im Jahre 1916 erwarb die aus Mährisch-Ostrau (Ostrava/Tschechien) stammende Industriellenfamilie Reusch das Schloss. Seit 1993 ist Schloss Katharinenhof im Besitz des Stuttgarter Unternehmers und Denkmalschützers Peter Seydelmann.
3 Schr.
Archivale
Schaden: Ein Blatt eingerissen
Carlshausen, siehe Buderus von Carlshausen
Pfeiffer, Chr., Grundbesitz, Vermietungen und Hypotheken in Stuttgart
Reusch; Industriellenfamilie aus Mährisch-Ostrau (Ostrava/Tschechien)
Schönlein, Hermann, Privatier in Stuttgart
Seydelmann, Peter; Unternehmer und Denkmalschützer
Backnang WN; siehe Katharinenhof
Katharinenhof : Strümpfelbach, Backnang WN; Rittergut und Schloss
Mährisch-Ostrau (Ostrava) [CZ]
Ostrau, siehe Mährisch-Ostrau (Ostrava) [CZ]
Ostrava (Mährisch-Ostrau) [CZ]
Strümpfelbach : Backnang WN; siehe Katharinenhof
Stuttgart S; Neckarstraße 25/27 (Palais Weimar, später Palais Urach)
Stuttgart S; Palais Urach (Neckarstraße 25/27, zuvor Palais Weimar)
Stuttgart S; Palais Weimar (Neckarstraße 25/27), siehe Palais Urach
Stuttgart S; Pfeiffer, Chr., Grundbesitz, Vermietungen und Hypotheken
Stuttgart S; Urbansplatz 2 (Villa Schönlein)
Stuttgart S; Villa Schönlein (Urbansplatz 2)
Pfeiffer; Chr., Grundbesitz, Vermietungen und Hypotheken in Stuttgart
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Archiv der Herzöge von Urach (Tektonik)
- Vermögensverwaltung der Familie der Herzöge von Urach (mit Unterlagen zu den Palais Urach in Stuttgart und zur Villa Leuchtenberg in Lindau) (Bestand)
- 3. Immobilienbesitz des Hauses Urach (Gliederung)
- 3.4 Kaufangebote von Immobilien, geplante Bauvorhaben (Gliederung)