1617 Mai 2 – Die Eheleute Herman Werries und Maria geborene Voss verkaufen an Johann Niemann ihren Garten außerhalb der Hasepforten zwischen dem Schüttstalle und Rötgert Musmans Garten für 22 Reichsthaler. – Zeugen: Patroculus Verman und Johannes Domman. – Original Pergament. Siegel am Pergamentstreifen in Holzkapsel. – In dorso: 1701 April 16 im Hause der Frau Fr. Storck an der Bierstraße verkauft die Witwe des seligen Johann Albert Storck, Regina Dammes als Erbin seligen Johann Niemans ihr halb Stück Gartenland hinter der Schanze liegend an den Domvikar Georg Klecker, welcher einen Garten daneben hat, für 20 Reichsthaler. – Zeugen: Johan Engelbert Grotthaus und Johan Jost Dürrefeld.
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1617 Mai 2 – Die Eheleute Herman Werries und Maria geborene Voss verkaufen an Johann Niemann ihren Garten außerhalb der Hasepforten zwischen dem Schüttstalle und Rötgert Musmans Garten für 22 Reichsthaler. – Zeugen: Patroculus Verman und Johannes Domman. – Original Pergament. Siegel am Pergamentstreifen in Holzkapsel. – In dorso: 1701 April 16 im Hause der Frau Fr. Storck an der Bierstraße verkauft die Witwe des seligen Johann Albert Storck, Regina Dammes als Erbin seligen Johann Niemans ihr halb Stück Gartenland hinter der Schanze liegend an den Domvikar Georg Klecker, welcher einen Garten daneben hat, für 20 Reichsthaler. – Zeugen: Johan Engelbert Grotthaus und Johan Jost Dürrefeld.
BAOS U2 1617 Mai 2
C 10.2 U2 Generalvikariat
U2 Generalvikariat
2. Mai 1617
Urkunde
Herman Werries
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.12.2025, 09:22 MEZ