Frid(rich) der Chu<o>ncheimer, seine Ehefrau und ihre Erben Hans, Jackel, Nykel, Steffel, Au<o>gnes und Margret verkaufen Erzbischof Ortolf von Salzburg und der Kirche Salzburg ihren freieigenen Mu<o>nich Hof zu Nidernmezling (1) für 31 Pfund Regensburger Pfennige und versprechen Gewährschaft nach Landesrecht. Als Sicherheit setzen sie ihren Sitz Chu<o>ncheim (2) und ihren gesamten Besitz. Zeugen: Pau<o>l der Chastenner, Heinrich Grasman, Propst zu Altenmu<o>ldorf (3), Chu<o>nrat Neu<o>maister, Amtmann zu Wald (4), Erhart der Kellner zu Megling (5), H(einrich) Lauentaler, H. Reu<o>chner, Eberhart von Mezzling (1). Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S1: Klughamer, Friedrich. S2: Törring, Seitz von
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Frid(rich) der Chuncheimer, seine Ehefrau und ihre Erben Hans, Jackel, Nykel, Steffel, Augnes und Margret verkaufen Erzbischof Ortolf von Salzburg und der Kirche Salzburg ihren freieigenen Munich Hof zu Nidernmezling (1) für 31 Pfund Regensburger Pfennige und versprechen Gewährschaft nach Landesrecht. Als Sicherheit setzen sie ihren Sitz Chuncheim (2) und ihren gesamten Besitz. Zeugen: Paul der Chastenner, Heinrich Grasman, Propst zu Altenmuldorf (3), Chunrat Neumaister, Amtmann zu Wald (4), Erhart der Kellner zu Megling (5), H(einrich) Lauentaler, H. Reuchner, Eberhart von Mezzling (1). Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S1: Klughamer, Friedrich. S2: Törring, Seitz von
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 102
HU Salzburg 168; GU Mühldorf 605
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 1251-1400
1347 August 15
Fußnoten:
1) Mößling (Gde.u. Lkr. Mühldorf a. Inn)
2) Klugham (Gde. Polling, Lkr. Mühldorf a. Inn)
3) Altmühldorf (Gde.u. Lkr. Mühldorf a. Inn)
4) Auf den Wäldern, Salzburger Amt und Urbar (Lkr. Mühldorf a. Inn)
5) Mödling (Burg bei Stampfl, Gde. Gars a. Inn, Lkr. Mühldorf a. Inn)
1) Mößling (Gde.u. Lkr. Mühldorf a. Inn)
2) Klugham (Gde. Polling, Lkr. Mühldorf a. Inn)
3) Altmühldorf (Gde.u. Lkr. Mühldorf a. Inn)
4) Auf den Wäldern, Salzburger Amt und Urbar (Lkr. Mühldorf a. Inn)
5) Mödling (Burg bei Stampfl, Gde. Gars a. Inn, Lkr. Mühldorf a. Inn)
Erzstift Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Sg. 1 u. 2 leicht beschädigt
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Vendicio Frider(ici) Chunthenner de Chunthaim cur(ia) Munichof domino Ortolfo 37
Originaldatierung: 1347 an unser vrawn tag z der ersten
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1347
Monat: 8
Tag: 15
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Vendicio Frider(ici) Chunthenner de Chunthaim cur(ia) Munichof domino Ortolfo 37
Originaldatierung: 1347 an unser vrawn tag z der ersten
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1347
Monat: 8
Tag: 15
Kastner: Paul
Grasmann: Heinrich, Propst, Altmühldorf
Neumeister: Konrad, Amtmann, Wald
Erhart: Kellner, Mödling
Lauentaler: Heinrich
Reuchner: H.
Mößling: Eberhard von
Klughamer: Friedrich, Klugham
Törring: Seitz von
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\Ortolf
Mößling (Gde. u. Lkr. Mühldorf a. Inn): Munichhof
Klugham (Gde. Polling, Lkr. Mühldorf a. Inn): Sitz
Altmühldorf (Gde. u. Lkr. Mühldorf a. Inn)
Auf den Wäldern, Salzburger Amt und Urbar (Lkr. Mühldorf a. Inn)
Mödling (Burg bei Stampfl, Gde. Gars a. Inn, Lkr. Mühldorf a. Inn)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:38 MESZ
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