NL 42 Nachlass Theodor Schieffer (1910-1992) (Bestand)
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NL 42
Universitätsarchiv Mainz (Archivtektonik) >> 08 Nachlässe und Handakten
1946-1954
Form und Inhalt: Theodor Schieffer studierte von 1929 bis 1935 Geschichte, Romanistik und Klassische Philologie in Bonn, Berlin und Paris. 1934 wurde er bei Wilhelm Levison promoviert über das Thema: „Die päpstlichen Legaten in Frankreich vom Vertrage von Meersen (870) bis zum Schisma von 1130“. 1935 wurde er Mitarbeiter der Monumenta Germaniae Historica (MGH). Von deren Präsidenten Paul Fridolin Kehr und seinem Nachfolger Edmund E. Stengel wurden ihm die selbstständige Bearbeitung der Diplomata Lothars I., Lothars II., Zwentibolds, Ludwigs des Kindes und der burgundischen Könige übertragen; aus dieser Beschäftigung ging 1942 seine Habilitationsschrift „Das Urkundenwesen der Könige von Burgund“ hervor. Er wechselte in den Archivdienst und wurde Staatsarchivassessor am Geheimen Staatsarchiv, 1942 dort Staatsarchivrat. Vom Sommer 1940 bis Anfang 1942 gehörte er der Archivschutzkommission in Paris an und leitete umfangreiche Verfilmungsmaßnahmen in nordfranzösischen und belgischen Archiven. Nach dem Krieg wurde er 1946 zunächst Dozent mit dem Titel eines außerplanmäßigen Professors an der neugegründeten Universität Mainz, 1951 wurde er dort ordentlicher Professor. Als Nachfolger von Gerhard Kallen wechselte er 1954 auf den Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Geschichte sowie Geschichtliche Hilfswissenschaften nach Köln. Dort lehrte er bis zu seiner Emeritierung 1975. (Quelle: Wikipedia)
Der Bestand NL 42 (Nachlass Theodor Schieffer) enthält Korrespondenz aus der Zeit Schieffers als Professor in Mainz. Darin enthalten sind auch persönliche Unterlagen, u.a. zu seiner Berufung nach Mainz.
Es gelten die Bestimmungen des Landesarchivgesetzes Rheinland-Pfalz und die Regelungen der Nutzungsordnung des Universitätsarchivs Mainz.
Literatur:
- Theodor Schieffer, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/b4dd4a85-2ad7-4a28-ac0b-c66dd22eae15
Der Bestand NL 42 (Nachlass Theodor Schieffer) enthält Korrespondenz aus der Zeit Schieffers als Professor in Mainz. Darin enthalten sind auch persönliche Unterlagen, u.a. zu seiner Berufung nach Mainz.
Es gelten die Bestimmungen des Landesarchivgesetzes Rheinland-Pfalz und die Regelungen der Nutzungsordnung des Universitätsarchivs Mainz.
Literatur:
- Theodor Schieffer, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/b4dd4a85-2ad7-4a28-ac0b-c66dd22eae15
1 Karton; 0,1 lfm
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.06.2025, 10:11 MESZ