Korrespondenz von Elisabeth von Heyking an Carl Enders
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TNL Enders, HHI.2010.1000.145
HHI.TNLENDERS Teilnachlass Carl Enders
Teilnachlass Carl Enders >> Archivalie – Korrespondenz
1908-1920
Baden-Baden, den 11.5.1908: H. dankt für die "schmeichelhafte Aufforderung". Wegen der Erkrankung ihres Mannes könne sie jedoch "an keinerlei schriftstellerische Thätigkeit denken".
Wiesbaden, den 7.5.1917: H. besucht gegenwärtig ihren "im Felde erkrankten jüngsten Sohn" Sie ist bereit, "von dem zum Druck der Festschrift noch fehlenden tausend Mark" 500 Mark zu übernehmen; außerdem bedankt sie sich "für die freundliche Übersendung eines Abdruckes der so schön abgefassten Adresse". H. hat gehört, dass ihr Geschenk für Litzmann, eine "Zeichnung Goethes, aus meiner Großmutter Nachlass, ihm besonders willkommen gewesen zu sein scheint."
Crossen, den 1.4.1920: H. geht es nicht gut. Sie leidet "an den sehr unangenehmen Folgen einer Influenza", außerdem machen ihr die "erschütternden letzten Ereignisse" zu schaffen. Sie fürchtet deshalb, dass sie nicht zu "einer schriftlichen Arbeit" kommen werde, "so sehr, sehr leid es mir auch tut in dem Bande für den verehrten Geheimrat vielleicht fehlen zu müssen." Die bereitgestellten 500 Mark blieben natürlich nach wie vor als Angebot bestehen.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
Wiesbaden, den 7.5.1917: H. besucht gegenwärtig ihren "im Felde erkrankten jüngsten Sohn" Sie ist bereit, "von dem zum Druck der Festschrift noch fehlenden tausend Mark" 500 Mark zu übernehmen; außerdem bedankt sie sich "für die freundliche Übersendung eines Abdruckes der so schön abgefassten Adresse". H. hat gehört, dass ihr Geschenk für Litzmann, eine "Zeichnung Goethes, aus meiner Großmutter Nachlass, ihm besonders willkommen gewesen zu sein scheint."
Crossen, den 1.4.1920: H. geht es nicht gut. Sie leidet "an den sehr unangenehmen Folgen einer Influenza", außerdem machen ihr die "erschütternden letzten Ereignisse" zu schaffen. Sie fürchtet deshalb, dass sie nicht zu "einer schriftlichen Arbeit" kommen werde, "so sehr, sehr leid es mir auch tut in dem Bande für den verehrten Geheimrat vielleicht fehlen zu müssen." Die bereitgestellten 500 Mark blieben natürlich nach wie vor als Angebot bestehen.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
3 eigenhändige Briefe mit Unterschrift ; 2 eigenhändige Postkarten mit Unterschrift ; 1 adressierter Briefumschlag
Archivalie – Korrespondenz
Deutsch
Baden-Baden - Absendeort
Wiesbaden - Absendeort
Crossen - Absendeort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.11.2025, 11:58 MEZ