Ambrosius Widmann, Doktor beider Rechte, Dekan und Kapitel der Kollegiatskirche in Tübingen (Tuwingen) beurkunden den Verzicht Bischofs Hugo von Konstanz auf die ersten Früchte (primi fructus) der dem Kolegiatsstift inkorporierten Pfarreien Holzgerlingen (Holtzgeringen) und Ötlingen, die zum ersten Male in Höhe von 6 rh. Goldgulden auf Johann Baptista (Juni 24) 1525 fällig gewesen wären.
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Ambrosius Widmann, Doktor beider Rechte, Dekan und Kapitel der Kollegiatskirche in Tübingen (Tuwingen) beurkunden den Verzicht Bischofs Hugo von Konstanz auf die ersten Früchte (primi fructus) der dem Kolegiatsstift inkorporierten Pfarreien Holzgerlingen (Holtzgeringen) und Ötlingen, die zum ersten Male in Höhe von 6 rh. Goldgulden auf Johann Baptista (Juni 24) 1525 fällig gewesen wären.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 466 U 32
D.n. 11
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 466 Konstanz, Fürstbistum: Urkunden der bischöflichen Behörden betr. württembergische Orte
Konstanz, Fürstbistum: Urkunden der bischöflichen Behörden betr. württembergische Orte >> Urkunden
1524 Oktober 14
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Tübingen
Siegler: Kapitel Tübingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel anhängend
Vermerke: Reversales D(ominorum) prepositi et capituli in Tübingen occassione primorum fructuum ecclesarium Holtzgerlingen et Öttlingen eorundem collegio incorporatarum.
Siegler: Kapitel Tübingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel anhängend
Vermerke: Reversales D(ominorum) prepositi et capituli in Tübingen occassione primorum fructuum ecclesarium Holtzgerlingen et Öttlingen eorundem collegio incorporatarum.
Holzgerlingen BB
Ötlingen : Kirchheim unter Teck ES
Tübingen TÜ
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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