Die Schwestern Anna (verh. mit Ulrich Hafner zu Pfäffing), Ursula (verh. mit Paul Vordermair zu Kienberg) und Elsbeth (verh. mit Oswald Niedermair zu Stockham), Töchter des Ulrich von Labering, sowie Leonhard, Sohn der verstorbenen Schwester Margaret, verzichten zugunsten ihres Bruders und Vetters Hans Hueber zu Stockham auf ihr Erbrecht an der halben Hube zu Stockham in der Pfarrei Obing im Gericht Kling, welche ein Urbargut von Herzog Georg von Bayern ist und in den Kasten Kling gehört. S: Sigmund von Laiming, Pfleger und oberster Kastner zu Kling
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Die Schwestern Anna (verh. mit Ulrich Hafner zu Pfäffing), Ursula (verh. mit Paul Vordermair zu Kienberg) und Elsbeth (verh. mit Oswald Niedermair zu Stockham), Töchter des Ulrich von Labering, sowie Leonhard, Sohn der verstorbenen Schwester Margaret, verzichten zugunsten ihres Bruders und Vetters Hans Hueber zu Stockham auf ihr Erbrecht an der halben Hube zu Stockham in der Pfarrei Obing im Gericht Kling, welche ein Urbargut von Herzog Georg von Bayern ist und in den Kasten Kling gehört. S: Sigmund von Laiming, Pfleger und oberster Kastner zu Kling
Kloster Seeon Urkunden, BayHStA, Kloster Seeon Urkunden 221
Seeon Urk. 1485 XI 26 (Fasc. 16)
Kloster Seeon Urkunden
Kloster Seeon Urkunden >> 1401-1500
1485 November 26
Kloster Seeon Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S anhängend, leicht beschädigt
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an sambstag nach sand Kathreyn tage der heyligen junckfrawn
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1485
Monat: 11
Tag: 26
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an sambstag nach sand Kathreyn tage der heyligen junckfrawn
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1485
Monat: 11
Tag: 26
Kling (Gde. Babensham, Lkr. Rosenheim), Pfleggericht
Obing (Lkr. Traunstein), Pfarrei
Stockham (Gde. Obing, Lkr. Traunstein)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
CC0 1.0 Universell