Cristoff Schenck Herr zu Tautenberg zum Entmansperg quittiert der Stadt Nürnberg über Entschädigungen, die ihm durch einen Schiedsspruch des Bischofs Veit (I.) von Bamberg zugesprochen worden, als ihm durch Nürnberger Söldner ein Knecht Hanns Braußner weggenommen und peinlich verhört, auch ein Pferd erstochen worden war.
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Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden 3024
Lade 25 Nr. 90; V 93/1
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden >> Lade 25: Verträge über Streitigkeiten, 1318-1518
1502 Oktober 15
Pap.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit sig. impr. (abgefallen)
Überlieferung: Ausfertigung
Originaldatierung: Geben am samstag nach sandt dionisien tag 1502.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1502
Monat: 10
Tag: 15
Überlieferung: Ausfertigung
Originaldatierung: Geben am samstag nach sandt dionisien tag 1502.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1502
Monat: 10
Tag: 15
Braußner, Johann
Bamberg, Veit I. (Truchseß von Pommersfelden) Bischof von (1501-1503)
Schenck, Christoph, Herr zu Tautenberg zum Entmansperg
Nürnberg, Söldner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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