Korrespondenzen (alphabetisch Ro-Ru):
Vollständigen Titel anzeigen
L 95 V, 1202
L 95 V Biesterfelder Archiv
Biesterfelder Archiv >> 2. Einzelne Mitglieder des Hauses Lippe-Biesterfeld >> 2.11. Graf Ernst zur Lippe-Biesterfeld (1842-1904) und Gräfin Karoline geb. Gräfin von Wartensleben (1844-1905) >> 2.11.15. Sonstige Korrespondenzen
1887-1905
Enthaeltvermerke: u.a. v. Rodewald, Major, Minden (1887-1891): Verbindung zu Rechtsanwalt Runnenberg in Detmold (1887). Kontakte Runnenbergs zu den lippischen Landtagsabgeortneten (1888). Herzfehler des Fürsten Woldemar zur L. (1889). - Röhring: Gedicht auf Heisterbach. - v. Roell, Paul, Freiherr, Landrat zu Meseritz bzw. Pleschen (1893-1905): Beteiligung des Grafen Ernst zur L.-B. an der Landtagswahl unter Rechtsvorbehalt (1893). Versetzung nach Pleschen, Beschreibung des Kreises (1894). Nachforschungen über den Freiherrnstand der v. Unruh (1895). Empörung über das Verhalten des Kaisers im Thronfolgestreit (1896). Misshelligkeiten v. Roells mit dem Oberpräsidenten in Posen, keine Aufnahme in den Johanniterorden (1897). Bericht von einer Unterredung mit Kekule v. Stradonitz über die Biesterfelder Frage (1901). Hinweis auf Prozessabsichten des Grafen Erich zur L.-Weißenfeld - Anfechtung der Regentschaft. Arbeit an der Deutschen Enzyklopädie. Plan der Herausgabe von "Bismarcks Staatsrecht" mit dem jungen Philologen Dr. Epstein. Herausgabe der "Neuen politischen Correspondenz" (Schriftleitung Dr. Epstein). Hinweis auf Gedicht Epsteins zur Geburt des Erbgrafen (1902). Tätigkeit für die Konservativen (1903). Berichte: vergebliche Kandidatur des Fürsten v. Salm-Horstmar um die Präsidentschaft des preuß. Herrenhauses; Urteil über den Industriellen Konsul Marx, Geh. Rat Witting und Dr. phil Paul Liman; Broschüre Friesenhausen; Neue politische Correspondenz; über Dr. Max Sklareks Broschüre zum lipp. Erbfolgestreit; Anfechtung des Adels der Modeste v. Unruh; Kandidatur v. Roells für den Ministerposten in Detmold. Briefe an Archivrat Kiewning wegen Entgegnungen in der Presse gegen Kekule. Besprechung der Friesenhausenbroschüre; Anregung eines Pressebüros in Detmold; Kontakte Epsteins zu einem kaiserlichen Hofbeamten. Empfehlung Epsteins, Vermittlung einer Audienz beim Grafregenten. Zeitungsberichte über den Tod des Grafregenten. Empfehlung Roells beim Grafregenten. Ratschläge zur Gewinnung guter Journalisten in Berlin. Zeitungsmeldungen. Schreiben an Archivrat Kiewning. - Angriffe gegen Minister Gevekot. Unterstützung des Journalisten Goldbeck vom "Leipziger Tageblatt" (1904). Ablehnung Dr. Neumann-Hofers durch Dr. Kiewning (1905). - v. Roon, Gräfin Magdalena (1903): Empfehlung des Sängers Robert Weiss
Haus Lippe-Biesterfeld
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:03 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.1. Fürstliches Haus (Tektonik)
- Haus Lippe-Biesterfeld (Bestand)
- 2. Einzelne Mitglieder des Hauses Lippe-Biesterfeld (Gliederung)
- 2.11. Graf Ernst zur Lippe-Biesterfeld (1842-1904) und Gräfin Karoline geb. Gräfin von Wartensleben (1844-1905) (Gliederung)
- 2.11.15. Sonstige Korrespondenzen (Gliederung)