Wehrpflicht abschaffen - soziales Pflichtjahr für alle?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024029/402
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002 >> April 2002
11. April 2002
Brauchen wir noch die allgemeine Wehrpflicht? Zurzeit wird nur noch ein Viertel aller junger Männer eines Jahrgangs zum Wehrdienst eingezogen. Kritiker fragen da nach der Wehrgerechtigkeit. Sie fordern ein Pflichtjahr für alle.
Studio-Diskussion mit:
- Sozialminister Friedhelm Repnik (CDU). Er verlangt die Beibehaltung der Wehrpflicht. Und wer nicht eingezogen werde, müsse ein soziales Jahr ableisten.
- Ute Vogt, SPD-Landesvorsitzende. Sie fordert die Abschaffung der Wehrpflicht und ein freiwilliges soziales Jahr.
Studio-Diskussion mit:
- Sozialminister Friedhelm Repnik (CDU). Er verlangt die Beibehaltung der Wehrpflicht. Und wer nicht eingezogen werde, müsse ein soziales Jahr ableisten.
- Ute Vogt, SPD-Landesvorsitzende. Sie fordert die Abschaffung der Wehrpflicht und ein freiwilliges soziales Jahr.
0:22:30; 0'22
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Ländersache - Politik in Baden-Württemberg
Lux, Marcel
Raichle, Ulrich
Repnik, Friedhelm; Politiker, Abgeordneter, Minister, Apotheker, 1949-
Schächterle, Jona
Schöllhammer, Stefan
Mann
Partei: CDU
Partei; SPD
Sozialarbeit
Wehrdienst
Wehrpflicht
Zivildienst
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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