Streiks, Entlassung von Arbeitern, Berichte über die Lage der Industrie, Bd. 1
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K 001, 824
K 001 Oberpräsidium Münster
Oberpräsidium Münster >> 12. Handel und Gewerbe >> 12.1. Gewerbliche Wirtschaft >> 12.1.2. Wirtschaftliche Lage, Streiks, Betriebseinschränkungen, -einstellungen
1859-1877
Enthaeltvermerke: Enthält: - Bericht über die "unruhige Bewegung" der Arbeiter in Iserlohn, Zugehörigkeit der Arbeiter zum deutschen Arbeiter-Verein, 1865 - Arbeitseinstellungen der Zimmergesellen zu Dortmund, 1870 - Mitteilung über einen geplanten Streik in den Kohlenbergwerken des Kontinents unter Steuerung aus London, 1871 - Streik auf der Zeche Prosper in Bottrop, Juni 1872 - T. Mulvany, Der Streik der Bergleute im Essener Revier, einige freundliche Worte an Arbeitgeber und Arbeiter (Druck), 1872 - Bericht des Landrats über den Streik der Bergleute im Kr. Recklinghausen, 1872 - Bericht des Landrats über den Streik der Bergleute im Kreise Dortmund und im Kreise Bochum, 1872 - Bericht über den Streik der Bergarbeiter, Juli 1872 - Nachweis der Zahl der Arbeiter auf den Zechen im Kreise Dortmund mit den durchschnittlich gezahlten Lohnsummen - Erlaß des Inneministers über den Mißbrauch der Koalitionsfreiheit, Sept. 1872 - Streik der Bergleute in Obernkirchen (Grafschaft Schaumburg), Anweisung an den Landrat zu Rinteln zu verstärktem Holzeinschlag wegen des Kohlenmangels, 1872 - Streik der Zigarrenarbeiter zu Vlotho, Mai 1873 - Ruhestörungen in Altenberge und Nordwalde durch Eisenbahnarbeiter, 1873 - Arbeitseinstellung in Eisenwerke Neuschottland bei Königsstede, Mai 1874 - Durchführung des Beschlusses des Bundesrates zur Erstellung einer Enquˆte über die Lehrlings-, Gesellen- und Fabrikarbeiterverhältnisse (gedrucktes Programm), Liste der Vernehmung geeigneter Persönlichkeiten, 1875 - Beschwerde des Regierungspräsidenten in Arnsberg, Steinmann, über die Weiterleitung eines Berichts an die Westfäl. Provinzial-Zeitung, 1876 - Bericht über die gewerblichen Verhältnisse u. Arbeitseinstellungen in den Reg. Bez. Minden, Arnsberg und Münster im 4. Quartal, 1875 - Bericht über die Lage der Bergwerksindustrie im Oberbergamtsbezirk Dortmund, 1876 - Streik auf der Zeche Borussia in Kley, April 1876 - Streik auf den Zechen Heinrich Gustav und Jakob in Bochum, April 1876 - Streik auf der Zeche Schamrock bei Herne, Juni 1876 - Nachweis der industriellen Verhältnisse der Stadt Minden, 1876 - Bericht über Streiks im Reg. Bez. Münster, 1876 - Gutachten im Zivilprozeß zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer (Witwe eines verunglückten Arbeiters) vor dem Kreisgericht Schwelm (Fabrikinspektor Osthues), 1876 - Berichte über Arbeitsentlassungen in den Regierungsbezirken , 1877 - Entlassung von Bergarbeitern im Oberbergamtsbezirk Dortmund, 1877 - Arbeitsnot im Reg. Bez. Münster, 1877 - Planung neuer Eisenbahnbauprojekte zur Beschäftigung von Arbeitern, u.a. aus den Kreisen Waldenburg, Neurode, Reichenbach und Glatz, 1877 - Besprechung wegen bevorstehender Arbeiterentlassungen im Stadt- und Landkreis Dortmund und Kreis Bochum, 1877 - Warnung vor der Arbeitssuche in Belgien, 1877 - Bittschrift der Bergleute und Tagelöhner der Zeche Nordstern in Horst wegen der Herabsetzung der Löhne, 1877
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:29 MEZ
Hierarchie
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