AUSSTELLER: Karlsruher Taubstummenverein (KTV).
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Nr. 597
R 7300; B 309.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Baden, Sammlung 1995: Dedikationen
Baden, Sammlung 1995: Dedikationen >> 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise >> 2.1. Jubiläen und andere Ereignisse des großherzoglichen Hauses >> 2.1.12. Fünfzigjähriges Regierungs- und Thronjubiläum Großherzog Friedrichs I.
25.04.1902
ADRESSE: Karton, 1 Doppelbl. in weiße Seidenkordel eingehängt, Hs. farbig verziert, 49 x 35 cm. 1. Schmuckblatt: Im unteren Blattdrittel, links und rechts von stilisierten goldbraunen Palmzweigen mit Schriftschleifen eingefaßt, eine Schriftstele mit Adressat und Aussteller in Antiqua. Unterhalb eine schemenhafte Stadtsilhouette von Karlsruhe. Stadtansicht, Stele und Palmzweige sind umrankt von Lorbeerzweigen, deren Blattwerk sich oberhalb von Stele und Palmwedel zu zwei links und rechts am mittleren und oberen Blattrand ausbreitenden Lorbeerbäumen ausweitet. Darin oben links und rechts die Jubiläumsdaten auf Inschriftentafeln in goldenen Ziffern. In der Mitte oben eine Krone im goldgelben Strahlenkranz. Darunter eine mit goldgelben Rosen geschmückte runde Schautafel mit dem Buchstaben F zwischen den Jubiläumsdaten. Die Schauwand steht auf einem terassen/stufenförmigen Peristyl, links eine gerundete Denkmalwand (bzw. Säulenrippe zu einer Bündelsäule?). Rechts sitzt auf diesem Architekturelement eine weibliche Allegorie in goldener Brünne mit goldenem Haarreif, die ein Szepter tragende Rechte auf zwei Folianten gestützt. Ihr zu Füßen ein kniender Putto, in der Rechten einen Lorbeerzweig, in der Linken ein Buch mit den. Jubiläumsdaten in Goldziffern. Rechts davor ein badischer Wappenschild mit Oberwappen. 2. Widmungsblatt: Schriftblock in schwarzer Fraktur, die Anreden rot. Doppelzeilige größerformatige Anrede auf einem rotgepunkteten Schriftband; Initialen in einem reich verzierten gotischen Duktus, rot.
KÜNSTLER: K. Wörner, Mühlburg.
TEXT: Huldigung mit sieben eigenhändigen Unterschriften vom Vorstand.
MAPPE: Halbleder (braun/rot) auf Pappe, 55,5 x 38 x 1 cm. In goldgeprägten Lettern auf dem Vorderdeckel der Aufdruck: KTV in einer Fraktur-Variante, ähnlich Unger-F. Lederbesatz mit goldgeprägter Zierleiste (Lineament mit rapportierendem Rankenmotiv). Drei weinrote Gewebe-Bänder an den Außenkanten zum Verschlaufen der Deckel.
WERKSTATT: -
KÜNSTLER: K. Wörner, Mühlburg.
TEXT: Huldigung mit sieben eigenhändigen Unterschriften vom Vorstand.
MAPPE: Halbleder (braun/rot) auf Pappe, 55,5 x 38 x 1 cm. In goldgeprägten Lettern auf dem Vorderdeckel der Aufdruck: KTV in einer Fraktur-Variante, ähnlich Unger-F. Lederbesatz mit goldgeprägter Zierleiste (Lineament mit rapportierendem Rankenmotiv). Drei weinrote Gewebe-Bänder an den Außenkanten zum Verschlaufen der Deckel.
WERKSTATT: -
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:01 MESZ
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- 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise (Gliederung)
- 2.1. Jubiläen und andere Ereignisse des großherzoglichen Hauses (Gliederung)
- 2.1.12. Fünfzigjähriges Regierungs- und Thronjubiläum Großherzog Friedrichs I. (Gliederung)