Verwaltungsamt Westerstede (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA OL, Best. 230-2
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliches Archivgut, Ältere Bestände >> 1.2 Lokale Behörden >> 1.2.2 Verwaltungsämter
1786-1936
Enthält: Beamte 1820-1934 (9); Amtsverwaltung 1849-1936 (6); Landeshoheit, Reichs- und Staatsverfassung 1816-1933 (14); Öffentliche Ordnung und Sicherheit 1786-1952 (128); Medizinalwesen 1796-1934 (43); Handel, Gewerbe und Schifffahrt 1834-1933 (160); Post- und Telegrafenwesen 1866-1932 (4); Wegesachen 1840-1934 (115); Eisenbahnen 1868-1936 (9); Ent- und Bewässerungssachen 1867-1933 (39); Kommunalsachen 1868-1934 (134); Unterstützungswohnsitz 1811-1925 (2); Landwirtschaft 1819-1936 (60); Feuerpolizei und Feuerversicherung 1850-1934 (17); Statistik 1854-1934 (38); Einweisungen 1879-1906 (1); Moorsachen 1857-1934 (108); Gemeinheits- und Markenteilungen, Verkoppelungen 1856-1933 (19); Grunderbstellen 1873-1896 (1); Varia 1879-1933 (11); Verwaltungsgericht Westerstede 1906-1948 (11); Hebungs- und Rechnungswesen 1815-1934 (8); Katasterwesen 1850-1933 (14); Einkommen-, Erbschaftssteuer 1868-1933 (2); Ablösungssachen 1859-1934 (7); Gefälle, Steuern, Sporteln und Gebühren 1850-1934 (6); Domänen, Kron- und Staatsgüter 1815-1934 (9); Nutzungsberechtigungen, Erbpachten 1876-1933 (4); Steuersachen 1880-1937 (32); Kirchen- und Kultusangelegenheiten 1879-1934 (2); Schulsachen 1714-1938 (526); Militärsachen 1870-1934 (5); Kriminalia 1911-1933 (2); Zivilstandssachen, Justizsachen 1814-1934 (14); Versicherungssachen 1888-1933 (98); Wohlfahrt 1920-1934 (3).
Beschreibung: Best. 230-2 Verwaltungsamt Westerstede
Zeit: 1714-1952
Geschichte des Bestandsbildners: Das Verwaltungsamt Westerstede (Ammerland) ist 1879 aus dem 1814 geschaffenen alten Amt Westerstede hervorgegangen; bereits 1858 war das alte Amt Zwischenahn im Amt Westerstede aufgegangen. Das Verwaltungsamt Westerstede umfasste das Ammerland mit den Gemeinden Apen, Edewecht, Westerstede und Zwischenahn und bildete 1933 den Kern des neu geschaffenen und erweiterten Landratsamtsbezirks Ammerland. 1925 lebten im Verwaltungsamt 27.463 Menschen auf 457 qkm, gut 98 % waren evangelischer Konfession.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Beschreibung: Best. 230-2 Verwaltungsamt Westerstede
Zeit: 1714-1952
Geschichte des Bestandsbildners: Das Verwaltungsamt Westerstede (Ammerland) ist 1879 aus dem 1814 geschaffenen alten Amt Westerstede hervorgegangen; bereits 1858 war das alte Amt Zwischenahn im Amt Westerstede aufgegangen. Das Verwaltungsamt Westerstede umfasste das Ammerland mit den Gemeinden Apen, Edewecht, Westerstede und Zwischenahn und bildete 1933 den Kern des neu geschaffenen und erweiterten Landratsamtsbezirks Ammerland. 1925 lebten im Verwaltungsamt 27.463 Menschen auf 457 qkm, gut 98 % waren evangelischer Konfession.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
67; 1671 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Literatur: Hermann Ries, Chronik der Gemeinde Westerstede, Westerstede ,1973; Heinrich Schmidt, Chronik des Landkreises Ammerland, Oldenburg 2005; siehe die entsprechenden Artikel zu den einzelnen Ortschaften mit weiter führender Literatur in: Albrecht Eckhardt (Hg.), Oldenburgisches Ortslexikon, Bde. 1-3, Oldenburg 2010-2012, insbesondere Bd. 2, S. 1104 f.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ