Urbar über die Güter, die Salome von Altenau von Dietrich Freiherrn Khuen von Belasy gekauft hat (vgl. Nr. 7).
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Domkapitel Salzburg Amtsbücher und Akten, BayHStA, Domkapitel Salzburg Amtsbücher und Akten 308
aus Personenselekt Carton 5 Altenau
Domkapitel Salzburg Amtsbücher und Akten
Domkapitel Salzburg Amtsbücher und Akten >> 1. Güterverwaltung >> 1.01. Güterverwaltung im allgemeinen >> 1.01.1. Amtsbücher
1610 - 1656
Enthält: "Urbarium derjhenigen Guetter, Gülten und Zehent, auch deren jerlichen Gelt-, Khuchl und Traidtdienst so jungsthin die Edle Fraw Salome von Altenau fur sich und dero Khinder Manß- und Weibßstamen denen von Altnau, von dem Wolgebornen herrn herrn Dietrichen Khuen von Belasy Freiherrn etc. erkhaufft, was yedtweder derselben jerlichen zu S. Ruedprechts als ordenlich bestimbten Stifftstag im Herbst gehn Salzburg zu dienen schuldig, auch von Alters hero also yederzeit unwaigerlich gedient, aus den alten Urbarys gezogen und gemacht, im Jahr 1610".
Das Urbar beginnt mit einem Orts- bzw. Hofnamenregister.
Dann erscheinen zunächst die "Pfenninstifter", die Pfennigstiften zahlen (in der Reihenfolge Burgfeld Salzburg, Wals, Gericht Glanegg, Gericht Neuhaus, Gericht Anthering, Gericht Tittmoning, Gericht Staufeneck, Gericht Raschenberg fol. 23'-45, Gericht Altenthann, Gericht Mattsee, Gericht Wartenfels, Gericht Golling, Gericht Abtenau, Nachträge zu Raschenberg u. a. fol. 66'ff. mit teilweise überlappender Blattzählung) und anschließend die "Traidtdiener", die Getreidedienste leisten, auf fol. 68'-79 (u. a. Wals, Gerichte Raschenberg, Lebenau, Tittmoning).
Abschließend werden die Summen für die verschiedenen Abgaben gebildet.
Die Einträge sind doppelseitig angelegt. Auf der linken Seite stehen als Überschrift Orts- bzw. Hofname und Inhaber, dann die Angabe der jeweiligen Leiheform und Nachträge über Besitzwechsel.
Auf der rechten Seite stehen links die Zahlungsvermerke (meist bis 1655) und rechts die verschiedenen Abgaben, bei Naturalien der Anschlag in Geld und die Summen.
32 x 20 cm; 79 Blatt foliiert, zahlreiche unfoliierte Blätter, mit blindgepreßtem braunen Leder überzogener originaler Pappeinband.
Das Urbar beginnt mit einem Orts- bzw. Hofnamenregister.
Dann erscheinen zunächst die "Pfenninstifter", die Pfennigstiften zahlen (in der Reihenfolge Burgfeld Salzburg, Wals, Gericht Glanegg, Gericht Neuhaus, Gericht Anthering, Gericht Tittmoning, Gericht Staufeneck, Gericht Raschenberg fol. 23'-45, Gericht Altenthann, Gericht Mattsee, Gericht Wartenfels, Gericht Golling, Gericht Abtenau, Nachträge zu Raschenberg u. a. fol. 66'ff. mit teilweise überlappender Blattzählung) und anschließend die "Traidtdiener", die Getreidedienste leisten, auf fol. 68'-79 (u. a. Wals, Gerichte Raschenberg, Lebenau, Tittmoning).
Abschließend werden die Summen für die verschiedenen Abgaben gebildet.
Die Einträge sind doppelseitig angelegt. Auf der linken Seite stehen als Überschrift Orts- bzw. Hofname und Inhaber, dann die Angabe der jeweiligen Leiheform und Nachträge über Besitzwechsel.
Auf der rechten Seite stehen links die Zahlungsvermerke (meist bis 1655) und rechts die verschiedenen Abgaben, bei Naturalien der Anschlag in Geld und die Summen.
32 x 20 cm; 79 Blatt foliiert, zahlreiche unfoliierte Blätter, mit blindgepreßtem braunen Leder überzogener originaler Pappeinband.
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:33 MESZ
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