Georg Glögklin zu Lehr verkauft Propst Johannes (III. Simon) und dem Konvent des Augustinerchorherrenstifts St. Michael zu den Wengen um 2050 fl rh seine Erbgerechtigkeit an einem mit ausführlich spezifizierten Abgaben an gen. Stift belasteten Lehen in Lehr, bestehend aus nach Anstößern näher beschriebenem Haus samt Hofreite, Stadel und Garten sowie 39 3/4 Jauchert Ackerland, insgesamt 6 Tagwerk Mahd und 12 Jauchert Holz im "Eselsberg", mit allen Nutzungen und Gerechtigkeiten. Der Aussteller verzichtet auf alle Rechte, die er je an dem Objekt gehabt hat, überträgt dasselbe und übernimmt auch namens seiner Erben die Gewährleistung des Geschäfts.
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Georg Glögklin zu Lehr verkauft Propst Johannes (III. Simon) und dem Konvent des Augustinerchorherrenstifts St. Michael zu den Wengen um 2050 fl rh seine Erbgerechtigkeit an einem mit ausführlich spezifizierten Abgaben an gen. Stift belasteten Lehen in Lehr, bestehend aus nach Anstößern näher beschriebenem Haus samt Hofreite, Stadel und Garten sowie 39 3/4 Jauchert Ackerland, insgesamt 6 Tagwerk Mahd und 12 Jauchert Holz im "Eselsberg", mit allen Nutzungen und Gerechtigkeiten. Der Aussteller verzichtet auf alle Rechte, die er je an dem Objekt gehabt hat, überträgt dasselbe und übernimmt auch namens seiner Erben die Gewährleistung des Geschäfts.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 530 S U 494
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 530 S Wengen, reguliertes Augustinerchorherrenstift
Wengen, reguliertes Augustinerchorherrenstift >> Urkunden >> 17. Jh.
1607 Mai 1 (uf Philip et Jaobs tag)
Urkunden
Siegler: Daniel Schad d. J., Alter Bürgermeister, Ratsherr, Herrschaftspfleger etc. zu Ulm; Hans Roth von und zu Reutti, Ratsherr und Herrschaftspfleger zu Ulm
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel abgegangen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel abgegangen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:38 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland