Kaiser Franz II. belehnt auf Bitten Gerolds II., Reichsfürsten und Abts des Stifts Muri, Heinrich von Raßler als Vormund des minderjährigen Lehnsträgers Johann Nepomuk Freiherr von Landsee im Namen des Gotteshauses Muri mit dem Blutbann in dem Markt Glatt. Raßler hat durch seinen bevollmächtigten Anwalt Franz Xaver Matt, Agenten am kaiserlichen Hof den Lehnseid leisten lassen. - Abt Placidus hatte mit Zustimmung Kaiser Josephs [I.] von den Brüdern Johann Joseph, Franz Anton und Lothar Karl Friedrich Freiherren von Landsee den Blutbann im Markt Glatt am Schwarzwald als Lehen des Reiches für das Gotteshaus [Muri]gekauft. Den Blutbann hatten als Lehen empfangen Abt Placidus am 1. April 1710 von Kaiser Joseph [I.] und am 5. Dezember 1712 von Kaiser Karl VI., Abt Fridolin am 3. November 1751 von Kaiser Franz [I.], (1) und Abt Gerold II. am 27. Juli 1784 und am 10. März 1789 nach dem Tod des Lehnsträgers Johann Karl Freiherr von Landsee, zuletzt von Kaiser Leopold II. am 10. März 1791. (1) Abt Bonaventura am 17. März 1767 von Kaiser Joseph II. Unterschriften: >links unter dem Umbug: Aussteller V(idi)t F. zu Colloredo-Mannsfeld; rechts auf dem Umbug: Ad mandatum Sac(r)ae Caes(are)ae Maiestatis proprium Peter Anton Frank mpr.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Baden-Württemberg
Objekt beim Datenpartner