Medizinalwesen, Verkehr mit Arznei- und Giftwaren, Apotheken, Geheimmittel, Kurpfuscherei.
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D 05. 03.2
D 05. Sozial- und Gesundheitsfürsorge Sozial- und Gesundheitsfürsorge
Sozial- und Gesundheitsfürsorge >> Gesundheitsamt
1898-1936
Enthält: u. a.
··Warenliste der Kolonialwarenhandlung Peter Theobald-Schmitt in Roden mit Preisangaben (um 1900)
·Verzeichnis von Drogerien in Fraulautern, Roden und Hülzweiler (1903)
·Warnung bzw. Fahndung nach namentlich bekannten Kurpfuschern und deren Scheinfirmen bzw. von diesen angepriesenen Geheimmitteln (etwa: Natürlicher Gesundheitshersteller von M. A. Winter Company in Washington; Trunksuchtmittel Alcola)
·Giftkonzession für den Drogisten Phillipp Recke in Fraulautern mit Liste der zum Verkauf zugelassenen Giftstoffe (1907)
·Antrag des Eugen Först auf Eröffnung einer Gifthandlung in Fraulautern (1909)
·Antrag des Ensdorfer Konsumvereins auf Einrichtung einer Drogerieverkaufsstelle in Hülzweiler (1912)
·Giftkonzession bzw. Fähigkeitszeugnis für die Zulassung zum Gifthandel des Drogisten Otto Lerner in Fraulautern (1928)
·Warnung vor "Albrechts-Angelica-Präparat" der Tierarzneimittelfabrik L. Albrecht in Merzig-Büdingen (1931)
··Warenliste der Kolonialwarenhandlung Peter Theobald-Schmitt in Roden mit Preisangaben (um 1900)
·Verzeichnis von Drogerien in Fraulautern, Roden und Hülzweiler (1903)
·Warnung bzw. Fahndung nach namentlich bekannten Kurpfuschern und deren Scheinfirmen bzw. von diesen angepriesenen Geheimmitteln (etwa: Natürlicher Gesundheitshersteller von M. A. Winter Company in Washington; Trunksuchtmittel Alcola)
·Giftkonzession für den Drogisten Phillipp Recke in Fraulautern mit Liste der zum Verkauf zugelassenen Giftstoffe (1907)
·Antrag des Eugen Först auf Eröffnung einer Gifthandlung in Fraulautern (1909)
·Antrag des Ensdorfer Konsumvereins auf Einrichtung einer Drogerieverkaufsstelle in Hülzweiler (1912)
·Giftkonzession bzw. Fähigkeitszeugnis für die Zulassung zum Gifthandel des Drogisten Otto Lerner in Fraulautern (1928)
·Warnung vor "Albrechts-Angelica-Präparat" der Tierarzneimittelfabrik L. Albrecht in Merzig-Büdingen (1931)
Bürgermeisteramt Fraulautern | 1816-1936
Polizeiverwaltung Bürgermeisteramt Fraulautern
1,3 cm
Akte
Standort: Magazin Theater am Ring, Regal , Fach
Rechtsstatus: Eigentum
Damp, Eduard , Kurpfuscher
Theobald-Schmitt , Peter , Drogist Roden
Phillipp , Recke , Drogist Fraulautern
Rupp, Nikolaus Louis , Drogist Hülzweiler
Ernwein , Karl , Drogist Hülzweiler
Müller, Johann, Drogist Fraulautern
Först , Eugen , Gifthändler Fraulautern
Lerner , Otto , Drogist Fraulautern
Helfferich, André (Johann Andreas) (1890-1905), Jurist, Landrat Landkreis Saarlouis
Arweiler, Wilhelm (1922-1935), Landrat Landkreis Saarlouis
Vacano, Franz Adolf (1898-1909), Bürgermeister der Bürgermeisterei Fraulautern
Neis, Peter (1909-1936), Bürgermeister der Bürgermeisterei Fraulautern
Fraulautern
Hülzweiler
Roden
Saarlouis
Merzig (Saar)
Saarbrücken
Gesundheitswesen
Medizin
Medizinische Versorgung
Drogerie
Gift
Apotheke
Kurpfuscher
Arzneimittel
Geheimmittel
Regierungspräsidium Regierungsbezirk Trier
Gesundheitspolizei
Coopers Schafwaschpulver
Natürlicher Gesundheitshersteller von M. A. Winter Company
Alcola (Trunksuchtmittel der Frau Anderson in Hillburn N.Y. )
Institut of Radiopathy (G. A. Mann)
Ensdorfer Konsumverein
Naturheil-Institut von Schneider (Saarbrücken)
Medizingeschichte <Fach>
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.10.2025, 11:46 MESZ