Justizämter: Amt Birstein (Bestand)
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108 d Birstein
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten bis 1867 >> Sonstige Territorien >> Isenburg >> Justizämter
(1594), 1630-1816 (-1835)
Enthält: Verordnungen und Anweisungen alle Verwaltungsbereiche betreffend, Gesuche der Untertanen, Generalakten
Bestandsgeschichte: Der Bestand umfasst die Akten der in der Bestandsbezeichnung aufgeführten Behörde. Ein Teil der Akten und Ablieferungsverzeichnisse wurde 1883 an das Staatsarchiv abgegeben, beim anderen Teil ist die Herkunft ungeklärt.
Im Zuge einer Bestandsbereinigung wurden zwischen diesem Bestand und Bestand 275 Amtsgericht/Justizamt Birstein Akten ausgetauscht. Die nach 1816 entstandenen Akten befinden sich nun im Bestand 275 Amtsgericht/Justizamt Birstein, während vor 1816 geschlossenen Akten diesem Bestand zugeschlagen wurden.
Geschichte des Bestandsbildners: In Birstein sind Amtmänner seit dem Mittelalter als Träger landesherrlicher Verwaltung bekannt. Die vollständige Ausbildung der behördlichen Landesverwaltung erfolgte allerdings erst während der Regierungszeit Graf Wolfgang Ernsts in der Gesamtgrafschaft (1601 bis 1628). 1612 wird in der Mittelinstanz ein Amtmann mit Sitz in Birstein genannt. Nach der Mediatisierung des Fürstentums Isenburg und dem Anfall an Hessen-Kassel 1816 kam es zu einer Neuorganisation des Justizwesens in den isenburgischen Gebieten (siehe Bestand 275 Amtsgericht/Justizamt Birstein)
Vgl. auch die umfangreichen Angaben zur standesherrlichen Verwaltung der Fürsten und Grafen von Isenburg in der Vorbemerkung zum Findbuch.
Findmittel: HADIS-Datenbank (u.a. Import aus ledoc-Datenbank)
Findmittel: Findbuchausdruck von K. Ziegler, 1994 (für einen Teil des Bestandes)
Bestandsgeschichte: Der Bestand umfasst die Akten der in der Bestandsbezeichnung aufgeführten Behörde. Ein Teil der Akten und Ablieferungsverzeichnisse wurde 1883 an das Staatsarchiv abgegeben, beim anderen Teil ist die Herkunft ungeklärt.
Im Zuge einer Bestandsbereinigung wurden zwischen diesem Bestand und Bestand 275 Amtsgericht/Justizamt Birstein Akten ausgetauscht. Die nach 1816 entstandenen Akten befinden sich nun im Bestand 275 Amtsgericht/Justizamt Birstein, während vor 1816 geschlossenen Akten diesem Bestand zugeschlagen wurden.
Geschichte des Bestandsbildners: In Birstein sind Amtmänner seit dem Mittelalter als Träger landesherrlicher Verwaltung bekannt. Die vollständige Ausbildung der behördlichen Landesverwaltung erfolgte allerdings erst während der Regierungszeit Graf Wolfgang Ernsts in der Gesamtgrafschaft (1601 bis 1628). 1612 wird in der Mittelinstanz ein Amtmann mit Sitz in Birstein genannt. Nach der Mediatisierung des Fürstentums Isenburg und dem Anfall an Hessen-Kassel 1816 kam es zu einer Neuorganisation des Justizwesens in den isenburgischen Gebieten (siehe Bestand 275 Amtsgericht/Justizamt Birstein)
Vgl. auch die umfangreichen Angaben zur standesherrlichen Verwaltung der Fürsten und Grafen von Isenburg in der Vorbemerkung zum Findbuch.
Findmittel: HADIS-Datenbank (u.a. Import aus ledoc-Datenbank)
Findmittel: Findbuchausdruck von K. Ziegler, 1994 (für einen Teil des Bestandes)
4,65 MM
Bestand
Korrespondierende Archivalien: 275 Amtsgericht/Justizamt Birstein
Korrespondierende Archivalien: Bestand 86 Hanauer Nachträge
Korrespondierende Archivalien: Isenburgische Archive in Birstein und Büdingen und Isenburgische Bestände im Staatsarchiv Darmstadt
Korrespondierende Archivalien: Bestand 86 Hanauer Nachträge
Korrespondierende Archivalien: Isenburgische Archive in Birstein und Büdingen und Isenburgische Bestände im Staatsarchiv Darmstadt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ