Wittumsverhandlungen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 64 Bü 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 64 Herzogin Anna von Liegnitz (1561-1616)
Herzogin Anna von Liegnitz (1561-1616) >> Unterlagen zur Herzogin Anna von Liegnitz
1592-1593
Enthält:
- "Widdumsverhandlungen und Schriften, betr. den Widdumssitz zu Wolaw in Schlesien, welcher der fürstlichen Wittib Herzogin Anna zu Liegnitz, geborner Herzogin zu Württemberg, nach Absterben ihres gewesenen Herrn und Ehegemahls, Herzog Johann Georg zu Liegnitz, verschrieben und sammt den 3 Weichbildern Steinaw, Wintzig und Rauden hätten sollen eingeräumt werden, vermöge der Heiratsabrede, Widdumsverschreibung und absonderlicher Verträge, auch Herzog Johann Georgs letztwilliger Disposition, darzu aber Herzog Joachim Friedrich als heres defuncti sich nicht verstehen wollen, sondern weil das ganze Widdum mehr ertrüge, als die verschriebene Summe des Heirathguts Widerlegung und Morgengab ertrüge, die beiden Weichbilder Wintzig und Rauden davonzuziehen begehrt, und obwohl etliche gütliche Handlungen durch Herzog Carl zu Münsterberg gepflogen worden, hat doch soches alles nicht verfangen wollen, ist demnach neben einem Sequester die Sach endlich auf einen schleunigen Austrag durch ein Compromiß gerichtet und beiderseits bewilligt worden, auch hinc inde Deduktion, Defension und Refutation cum annexa eventuali conclusione eingegeben worden. Was aber der endlich Ausschlag gewesen, ist nicht hiebei." Nro. 1-104, dabei 3 b, 7 b, 8 b, 11 b, 29 b, 30 b, 35 b, 43 b,46 b, 48 b, 49 b-d, 60 b, 67 b, 70 b und c, 73 b, 101 b, 102 b
- In dem Faszikel liegen unter anderem Kopien der Heiratsabrede (Nr. 1), Widdumsverschreibung (Nr. 2), Abschieds in Betreff des Wittums der Herzogin Anna von 1582 (Nr. 3), Morgengabsverschreibung (Nr. 4), kaiserl. Konfirmation der Heiratsabrede (Nr. 5), Obligation der Herzoge Joachim Friedrich und Johann Georg von Liegnitz wegen der Heiratsabrede und Widdumsverschreibung von 1590 (Nr. 6), letztwilligen Disposition des Herzogs Johann Georg von Liegnitz von 1592 (Nr. 7), Inventars des Hausrats auf Schloss Wolaw beim Tode des Herzogs Johann Georg (Nr. 19), und Anschlags des Amts Wolaw sammt den genannten 3 Weichbildern (Nro. 48 und 56)
- "Widdumsverhandlungen und Schriften, betr. den Widdumssitz zu Wolaw in Schlesien, welcher der fürstlichen Wittib Herzogin Anna zu Liegnitz, geborner Herzogin zu Württemberg, nach Absterben ihres gewesenen Herrn und Ehegemahls, Herzog Johann Georg zu Liegnitz, verschrieben und sammt den 3 Weichbildern Steinaw, Wintzig und Rauden hätten sollen eingeräumt werden, vermöge der Heiratsabrede, Widdumsverschreibung und absonderlicher Verträge, auch Herzog Johann Georgs letztwilliger Disposition, darzu aber Herzog Joachim Friedrich als heres defuncti sich nicht verstehen wollen, sondern weil das ganze Widdum mehr ertrüge, als die verschriebene Summe des Heirathguts Widerlegung und Morgengab ertrüge, die beiden Weichbilder Wintzig und Rauden davonzuziehen begehrt, und obwohl etliche gütliche Handlungen durch Herzog Carl zu Münsterberg gepflogen worden, hat doch soches alles nicht verfangen wollen, ist demnach neben einem Sequester die Sach endlich auf einen schleunigen Austrag durch ein Compromiß gerichtet und beiderseits bewilligt worden, auch hinc inde Deduktion, Defension und Refutation cum annexa eventuali conclusione eingegeben worden. Was aber der endlich Ausschlag gewesen, ist nicht hiebei." Nro. 1-104, dabei 3 b, 7 b, 8 b, 11 b, 29 b, 30 b, 35 b, 43 b,46 b, 48 b, 49 b-d, 60 b, 67 b, 70 b und c, 73 b, 101 b, 102 b
- In dem Faszikel liegen unter anderem Kopien der Heiratsabrede (Nr. 1), Widdumsverschreibung (Nr. 2), Abschieds in Betreff des Wittums der Herzogin Anna von 1582 (Nr. 3), Morgengabsverschreibung (Nr. 4), kaiserl. Konfirmation der Heiratsabrede (Nr. 5), Obligation der Herzoge Joachim Friedrich und Johann Georg von Liegnitz wegen der Heiratsabrede und Widdumsverschreibung von 1590 (Nr. 6), letztwilligen Disposition des Herzogs Johann Georg von Liegnitz von 1592 (Nr. 7), Inventars des Hausrats auf Schloss Wolaw beim Tode des Herzogs Johann Georg (Nr. 19), und Anschlags des Amts Wolaw sammt den genannten 3 Weichbildern (Nro. 48 und 56)
Archivale
Liegnitz, Anna Herzogin von; geb. Herzogin von Württemberg, 1561-1616
Wohlau (Wolów), Woiw. Niederschlesien
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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