Der Langstreckenläufer und die präparierte Zahnpastatube. Fragmente zum Doping-Fall Dieter Baumann
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/006 D033230/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/006 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2003
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24. September 2003
Sauber und natürlich, erfolgreich und sympathisch: Das verband die Öffentlichkeit vor dem November 1999 mit dem Namen des Langstreckenläufers Dieter Baumann. Ein Vorbild für die Jugend. 38 mal deutscher Meister auf 1500, 3000, 5000 und 10.000 Metern, Olympiasieger 1992, Silbermedaille 1988: Dieter Baumann ein Vorzeigeathlet. Und er war Deutschlands populärster Anti-Doping-Kämpfer. Dann kurz vor dem geplanten Ende seiner Karriere der Doping-Test: positiv!
Dieter Baumann bestritt jede Schuld und ließ nach der Quelle des Dopings fahnden. Man wurde fündig in seiner Zahnpasta. "Anschlag!" schrieben die einen, "Vertuschungsversuch!" die anderen. Baumann wurde für zweieinhalb Jahre gesperrt. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, ob er wirklich gedopt hat oder einer bösen Intrige zum Opfer gefallen ist.
Und seit 2002 läuft er wieder - erfolgreich. Michael Lissek hat Baumann begleitet und versucht, etwas Licht in die Hintergründe dieser spektakulären Doping-Affäre zu bringen.
Dieter Baumann bestritt jede Schuld und ließ nach der Quelle des Dopings fahnden. Man wurde fündig in seiner Zahnpasta. "Anschlag!" schrieben die einen, "Vertuschungsversuch!" die anderen. Baumann wurde für zweieinhalb Jahre gesperrt. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, ob er wirklich gedopt hat oder einer bösen Intrige zum Opfer gefallen ist.
Und seit 2002 läuft er wieder - erfolgreich. Michael Lissek hat Baumann begleitet und versucht, etwas Licht in die Hintergründe dieser spektakulären Doping-Affäre zu bringen.
0:54:50; 0'54
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: RadioART: Feature
Amann, Gerold
Gebauer, Gunther
Weidenreich, Jens
Wellmann, Paul Heinz
Tübingen TÜ
Karriere
Sport: Doping
Sportart; Laufen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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