Rechnung 1723/24
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Bd 207
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1723-1724
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
Einträge mit Bezug zu (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen u.a.:
Ausgaben für Juweliere und Goldschmiede:
- Fortsetzung der in der letzten Rechnung dokumentierten Transaktionen in der Schuldsache Aaron Beer, Jude zu Frankfurt (Nr. 757f, fol. 483r-v).
- Schuldentilgung bei Wilhelm Michael Rauner, Silberhändler zu Augsburg u.a. (fol. 484-487).
- Brilliantierung einiger Dicksteine, vergoldeter Becher von Goldarbeiter (Jeremias) Wild (fol. 487v).
Ausgaben für Kaufmannswaren:
- Zahlungen für 1706 angeschaffte Tapisserien und 1711 erworbenen Rheinwein an den sachsen-gothaischen Rat von Fleischbein für sich und seine Schwägerin, die Witwe des Kaufmanns Nikolaus Lang zu Frankfurt (fol. 489r-v).
- Sogenannte holländisch- und vertiefte Bettlade für den Herzog, von Tapezier Eib (fol. 493r).
Ausgaben auf besonderen fürstlichen Befehl:
- Goldmedaillen für eine gewisse mathematische Demonstration sowie für Hofpersonal (Nr. 852-854, fol. 512v).
Ausgaben für Handwerker:
- Maler:
-- Johann Christoph Groth (Wappenmalerei, Nr. 1028, fol. 545v);
-- Friedrich Gottlieb Müller (Nr. 1029, fol. 545v);
- Schreiner:
-- Johann Jakob Heim (zwei Kanapés für Ludwigsburg, Nr. 1055, fol. 548v);
-- Christoph Roll (Registraturkasten für die geheime Kanzlei, Nr. 1055, fol. 548v);
- Schwertfeger:
-- Balthas Rudolph Zacher (fol. 549r);
- Stahlschneider:
-- Johann David Daniel (Siegelreparatur, Nr. 1062 1/2, fol. 551r);
- Steinmetz:
-- Christoph Friedrich Weyhing (steinerner Fuß für den Sarg des jüngeren Erbprinzen, Nr. 1063, fol. 551r);
- Dreher:
-- Johann Christoph Schumann (drei Dutzend Tafelsessel, Nr. 1084, fol. 553v);
- Außerdem Buchdrucker, Bürstenbinder, Glockengießer, Gürtler, Hafner, Gipser, Kübler, Kupferschmiede, Lichtermacher, Maurer, Messerschmiede, Seiler, Sattler, Schlosser, Schneider, Schuhmacher, Siebmacher, Spengler, Tapeziere, Wagner, Wachsbleicher, Wannenmacher, Zinngießer.
Einträge mit Bezug zu (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen u.a.:
Ausgaben für Juweliere und Goldschmiede:
- Fortsetzung der in der letzten Rechnung dokumentierten Transaktionen in der Schuldsache Aaron Beer, Jude zu Frankfurt (Nr. 757f, fol. 483r-v).
- Schuldentilgung bei Wilhelm Michael Rauner, Silberhändler zu Augsburg u.a. (fol. 484-487).
- Brilliantierung einiger Dicksteine, vergoldeter Becher von Goldarbeiter (Jeremias) Wild (fol. 487v).
Ausgaben für Kaufmannswaren:
- Zahlungen für 1706 angeschaffte Tapisserien und 1711 erworbenen Rheinwein an den sachsen-gothaischen Rat von Fleischbein für sich und seine Schwägerin, die Witwe des Kaufmanns Nikolaus Lang zu Frankfurt (fol. 489r-v).
- Sogenannte holländisch- und vertiefte Bettlade für den Herzog, von Tapezier Eib (fol. 493r).
Ausgaben auf besonderen fürstlichen Befehl:
- Goldmedaillen für eine gewisse mathematische Demonstration sowie für Hofpersonal (Nr. 852-854, fol. 512v).
Ausgaben für Handwerker:
- Maler:
-- Johann Christoph Groth (Wappenmalerei, Nr. 1028, fol. 545v);
-- Friedrich Gottlieb Müller (Nr. 1029, fol. 545v);
- Schreiner:
-- Johann Jakob Heim (zwei Kanapés für Ludwigsburg, Nr. 1055, fol. 548v);
-- Christoph Roll (Registraturkasten für die geheime Kanzlei, Nr. 1055, fol. 548v);
- Schwertfeger:
-- Balthas Rudolph Zacher (fol. 549r);
- Stahlschneider:
-- Johann David Daniel (Siegelreparatur, Nr. 1062 1/2, fol. 551r);
- Steinmetz:
-- Christoph Friedrich Weyhing (steinerner Fuß für den Sarg des jüngeren Erbprinzen, Nr. 1063, fol. 551r);
- Dreher:
-- Johann Christoph Schumann (drei Dutzend Tafelsessel, Nr. 1084, fol. 553v);
- Außerdem Buchdrucker, Bürstenbinder, Glockengießer, Gürtler, Hafner, Gipser, Kübler, Kupferschmiede, Lichtermacher, Maurer, Messerschmiede, Seiler, Sattler, Schlosser, Schneider, Schuhmacher, Siebmacher, Spengler, Tapeziere, Wagner, Wachsbleicher, Wannenmacher, Zinngießer.
611 Bl.
Folio (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Sprache: Deutsch
Schreiber/Renovator/Rechner: Johann Ulrich Mögling, Tobias Albrecht Metz
Normformat: Folio
Schreiber/Renovator/Rechner: Johann Ulrich Mögling, Tobias Albrecht Metz
Normformat: Folio
Beer, Aaron; Jude zu Frankfurt
Daniel, Johann David; Kupferstecher
Eyb, Johann Andreas; Tapezier
Fleischbein, von; sachsen-gothaischer Rat, Frankfurt
Heim, Johann Jakob; Schreiner
Lang, Nikolaus; Kaufmann, Frankfurt
Metz, Tobias Albrecht; Landschreiber, Amtmann und Klosterverwalter
Mögling, Johann Ulrich; Expeditionsrat, Landschreibereiverwalter, Baukassierer, Münzverwalter
Rauner, Wilhelm Michael; Goldschmied, Augsburg
Roll, Christoph; Schreiner
Schumann, Johann Christoph; Dreher
Weyhing, Christoph Friedrich; Steinmetz, Baumeister, -1749
Wild, Jeremias; Goldarbeiter
Zacher, Balthasar Rudolf; Schwertfeger
Württembergische Kunstkammer; Edles Metall
Württembergische Kunstkammer; Figuren
Württembergische Kunstkammer; Gemmen, Kameen, geschliffene Steine
Württembergische Kunstkammer; Geschirr
Württembergische Kunstkammer; Medaillen, Münzen
Württembergische Kunstkammer; Stein, Edelstein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ