Landkreise schlagen Alarm - Flüchtlinge, ja - aber bitte nicht bei uns!
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/024 R130042/204
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/024 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2013
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2013 >> Unterlagen
10. Oktober 2013
Obwohl Baden-Württemberg Anfang der 90er Jahre den Zustrom von viel mehr Asylbewerbern als heute verkraftet hat, kommen jetzt immer lautere Klagen aus den Landkreisen. Manche rufen öffentlich um Hilfe: "Unsere Kapazität für Flüchtlinge ist erschöpft. Wir können nicht mehr!"
Doch nach der Schiffskatastrophe mit hunderten von Toten vor der italienischen Insel Lampedusa ist eine heftige Debatte über die restriktive Flüchtlingspolitik in der Europäischen Union entbrannt. Italien ruft um Hilfe, Deutschland wiegelt ab, möchte am liebsten alles beim Alten lassen. Deutschland habe im letzten Jahr schon 65.000 Asylbewerber aufgenommen, Italien dagegen nur 15.000.
Kann dieser Zahlenvergleich rechtfertigen, dass wir uns in Deutschland zurücklehnen und erst einmal die anderen machen lassen? Haben wir nicht auch mehr Einwohner und mehr Geld?
"Zur Sache Baden-Württemberg!" fragt nach: Platzen die Asylbewerberheime im Land wirklich aus allen Nähten? Können wir nicht mehr oder wollen wir vielleicht nicht mehr?
Studiogast: Joachim Walter, CDU, Präsident des Landkreistages Baden-Württemberg
Doch nach der Schiffskatastrophe mit hunderten von Toten vor der italienischen Insel Lampedusa ist eine heftige Debatte über die restriktive Flüchtlingspolitik in der Europäischen Union entbrannt. Italien ruft um Hilfe, Deutschland wiegelt ab, möchte am liebsten alles beim Alten lassen. Deutschland habe im letzten Jahr schon 65.000 Asylbewerber aufgenommen, Italien dagegen nur 15.000.
Kann dieser Zahlenvergleich rechtfertigen, dass wir uns in Deutschland zurücklehnen und erst einmal die anderen machen lassen? Haben wir nicht auch mehr Einwohner und mehr Geld?
"Zur Sache Baden-Württemberg!" fragt nach: Platzen die Asylbewerberheime im Land wirklich aus allen Nähten? Können wir nicht mehr oder wollen wir vielleicht nicht mehr?
Studiogast: Joachim Walter, CDU, Präsident des Landkreistages Baden-Württemberg
0'14
Audio-Visuelle Medien
Linder, Andreas
Walter, Joachim; Politiker, 1960-
Asyl: Asylbewerberheim
Flüchtlinge
Kommunalpolitik
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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