Liebknecht, Wilhelm (Helmi; Ps. Liebert) (Bestand)
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BArch NY 4269
call number: NY 4269
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> L
1912-1975
Geschichte des Bestandsbildners: Biographische Angaben: Studium der Rechtswissenschaft und Ökonomie in Berlin (1919-1925); KPD (1927/1928); Mitarbeiter am Marx-Engels-Institut in Moskau (1928), Übersetzer und Redakteur im Verlag für Fremdsprachenliteratur und Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaften der UdSSR (1930-1975)
Bestandsbeschreibung: Persönliche Dokumente; Korrespondenzen mit Familienangehörigen und Freunden; Erinnerungen an seinen Vater, Karl Liebknecht; Arbeitsmaterialien; Persönliche Dokumente, Korrespondenzen und Materialien von Sophie Liebknecht, Robert Liebknecht, Max und Vera Edel Ittershagen 07-2001
Bestandsbeschreibung: 6. März 1901 in Berlin geboren, Vater Karl Liebknecht (1871-1919), Mutter Julia Liebknecht (1873-1911)
1907-1919 Besuch der Schule, Reifeprüfung im Gymnasium Berlin-Steglitz
1919-1925 Studium der Staats- und Rechtswissenschaften sowie der Ökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin und an den Universitäten in Frankfurt/Main und in Wien
1927/1928 Eintritt in die KPD
1928 Emigration in die UdSSR
1930-1940 Tätigkeit am Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU; Übersetzungs- und Redaktionsarbeiten für verschiedene Verlage; Selbststudium auf dem Gebiet der Sprachwissenschaften
26. März 1932 Geburt der Tochter Maja in Moskau
1937/1938 Ausschluss aus der KPD
1940 Ausbürgerung aus Deutschland
16. Okt. 1941 Evakuierung aus Moskau nach Usbekistan (Kibrai, später Taschkent)
1941-1945 Arbeit an der Usbekischen Akademie der Wissenschaften an einem deutsch-usbekischen und usbekisch-deutschen Wörterbuch
nach 1945 sprachliterarische Tätigkeit; Versuch, ein methodisches Lehrwerk zum Erlernen von Fremdsprachen herauszugeben; Arbeit im und für das Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU; Übersetzer und Redakteur im Verlag für Fremdsprachenliteratur, für die Akademie der Wissenschaften der UdSSR und einigen anderen Verlagen sowie Redaktionen
30. April 1975 in Moskau gestorben
Quellen:
Aufzeichnungen von Maja Liebknecht in der Bestandsakte (Gz.: 4211-16) zum Nachlass
Marianne Büning: Werte im Wandel. Gesichter eines Berliner Gymnasiums: Fichtelberg-Oberschule 1904-2004. Berlin 2003
Inhaltliche Charakterisierung: Den schriftlichen Nachlass von Wilhelm (Helmi) Liebknecht erhielt das Zentrale Parteiarchiv der SED in Berlin im Oktober 1985 vom Zentralen Parteiarchiv der KPdSU in Moskau.
Der Nachlass umfasst das Schriftgut von 4 verschiedenen Bestandsbildnern. Neben den Dokumenten von Wilhelm (Helmi) Liebknecht enthält dieser Dokumente von Sophie Liebknecht (geb. Ryss), seiner Stiefmutter, sowie seinen Geschwistern Vera Edel (geb. Liebknecht) und Robert Liebknecht.
In der Hauptsache setzt sich das Schriftgut von Helmi, Sophie, Vera und Robert aus sehr lückenhaften Korrespondenzen untereinander sowie mit Verwandten, Freunden und Bekannten zusammen. Erwähnenswert sind noch die persönlichen Notizen und die vor allem sprachwissenschaftlichen Aufzeichnungen von Helmi sowie die persönlichen Dokumente von Sophie vor allem zur Herausgabe der Werke und Schriften von Karl Liebknecht.
Der Nachlass ist für die wissenschaftliche Forschung frei zugänglich. Die Veröffentlichung von persönlichen Dokumenten und Materialien durch Dritte bedarf bis zum 31. Dezember 2020 der schriftlichen Zustimmung der Eigentümerin oder ihres Rechtsnachfolgers. Bei eventueller Veröffentlichung ist wie folgt zu zitieren: Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv, NY 4269/1, Kurzform: BArch, NY 4269/1 (Beispiel für die Zitierung der Akte mit der Nr. 1).
Umfang, Erläuterung: 34 AE
Zitierweise: BArch NY 4269/...
Bestandsbeschreibung: Persönliche Dokumente; Korrespondenzen mit Familienangehörigen und Freunden; Erinnerungen an seinen Vater, Karl Liebknecht; Arbeitsmaterialien; Persönliche Dokumente, Korrespondenzen und Materialien von Sophie Liebknecht, Robert Liebknecht, Max und Vera Edel Ittershagen 07-2001
Bestandsbeschreibung: 6. März 1901 in Berlin geboren, Vater Karl Liebknecht (1871-1919), Mutter Julia Liebknecht (1873-1911)
1907-1919 Besuch der Schule, Reifeprüfung im Gymnasium Berlin-Steglitz
1919-1925 Studium der Staats- und Rechtswissenschaften sowie der Ökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin und an den Universitäten in Frankfurt/Main und in Wien
1927/1928 Eintritt in die KPD
1928 Emigration in die UdSSR
1930-1940 Tätigkeit am Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU; Übersetzungs- und Redaktionsarbeiten für verschiedene Verlage; Selbststudium auf dem Gebiet der Sprachwissenschaften
26. März 1932 Geburt der Tochter Maja in Moskau
1937/1938 Ausschluss aus der KPD
1940 Ausbürgerung aus Deutschland
16. Okt. 1941 Evakuierung aus Moskau nach Usbekistan (Kibrai, später Taschkent)
1941-1945 Arbeit an der Usbekischen Akademie der Wissenschaften an einem deutsch-usbekischen und usbekisch-deutschen Wörterbuch
nach 1945 sprachliterarische Tätigkeit; Versuch, ein methodisches Lehrwerk zum Erlernen von Fremdsprachen herauszugeben; Arbeit im und für das Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU; Übersetzer und Redakteur im Verlag für Fremdsprachenliteratur, für die Akademie der Wissenschaften der UdSSR und einigen anderen Verlagen sowie Redaktionen
30. April 1975 in Moskau gestorben
Quellen:
Aufzeichnungen von Maja Liebknecht in der Bestandsakte (Gz.: 4211-16) zum Nachlass
Marianne Büning: Werte im Wandel. Gesichter eines Berliner Gymnasiums: Fichtelberg-Oberschule 1904-2004. Berlin 2003
Inhaltliche Charakterisierung: Den schriftlichen Nachlass von Wilhelm (Helmi) Liebknecht erhielt das Zentrale Parteiarchiv der SED in Berlin im Oktober 1985 vom Zentralen Parteiarchiv der KPdSU in Moskau.
Der Nachlass umfasst das Schriftgut von 4 verschiedenen Bestandsbildnern. Neben den Dokumenten von Wilhelm (Helmi) Liebknecht enthält dieser Dokumente von Sophie Liebknecht (geb. Ryss), seiner Stiefmutter, sowie seinen Geschwistern Vera Edel (geb. Liebknecht) und Robert Liebknecht.
In der Hauptsache setzt sich das Schriftgut von Helmi, Sophie, Vera und Robert aus sehr lückenhaften Korrespondenzen untereinander sowie mit Verwandten, Freunden und Bekannten zusammen. Erwähnenswert sind noch die persönlichen Notizen und die vor allem sprachwissenschaftlichen Aufzeichnungen von Helmi sowie die persönlichen Dokumente von Sophie vor allem zur Herausgabe der Werke und Schriften von Karl Liebknecht.
Der Nachlass ist für die wissenschaftliche Forschung frei zugänglich. Die Veröffentlichung von persönlichen Dokumenten und Materialien durch Dritte bedarf bis zum 31. Dezember 2020 der schriftlichen Zustimmung der Eigentümerin oder ihres Rechtsnachfolgers. Bei eventueller Veröffentlichung ist wie folgt zu zitieren: Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv, NY 4269/1, Kurzform: BArch, NY 4269/1 (Beispiel für die Zitierung der Akte mit der Nr. 1).
Umfang, Erläuterung: 34 AE
Zitierweise: BArch NY 4269/...
Liebknecht, Wilhelm (Helmi), 1901-1975
34 Aufbewahrungseinheiten; 0,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ