Konrad Schelm ('Kunrat Scoelme'), Ritter von Bergen oder von Wiesbaden ('Wiesebaden'), und seine Ehefrau Hedwig verkaufen der Äbtissin und dem Konvent des Klosters Klarenthal ihr bei dem Kloster gelegenes Gut in genau beschriebenen Grenzen für 10 Mark Kölnischer Pfennige und quittieren den Empfang der Summe. Die Auflassung erfolgt vor Heinemann von Arde, Schultheiß zu Wiesbaden ('Wisebaden'), Heinemann Dabeckere und Hannemann Eckelmann, Schöffen daselbst, sowie vor Johan Stargeradis Sohn, Wernher von Lindau ('Lindauen') , Meister Bertolt, Jäger des Grafen Gerlach und Heineman Leufrit, W(ernher) von Saulheim ('Saulnheim'), Beichtvater ('bihter') des Klosters, 'sinen gesellen' Bruder Filman von Flanheim ('Flanheim') und Bruder Gerhart von Eimsheim ('Ymensheim'), des Klosters Ruder(?), Bruder Heinmann von Randeck ('Randecke') .
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Konrad Schelm ('Kunrat Scoelme'), Ritter von Bergen oder von Wiesbaden ('Wiesebaden'), und seine Ehefrau Hedwig verkaufen der Äbtissin und dem Konvent des Klosters Klarenthal ihr bei dem Kloster gelegenes Gut in genau beschriebenen Grenzen für 10 Mark Kölnischer Pfennige und quittieren den Empfang der Summe. Die Auflassung erfolgt vor Heinemann von Arde, Schultheiß zu Wiesbaden ('Wisebaden'), Heinemann Dabeckere und Hannemann Eckelmann, Schöffen daselbst, sowie vor Johan Stargeradis Sohn, Wernher von Lindau ('Lindauen') , Meister Bertolt, Jäger des Grafen Gerlach und Heineman Leufrit, W(ernher) von Saulheim ('Saulnheim'), Beichtvater ('bihter') des Klosters, 'sinen gesellen' Bruder Filman von Flanheim ('Flanheim') und Bruder Gerhart von Eimsheim ('Ymensheim'), des Klosters Ruder(?), Bruder Heinmann von Randeck ('Randecke') .
18, U 14
18 Kloster Klarenthal, Klarissen
Kloster Klarenthal, Klarissen >> Urkunden >> 1301-1400
1317 August 27
Original, Pergament, deutsch, Reitersiegel des Grafen Gerlach von Nassau (beschädigte Teile restauriert) und gut erhaltenes Schildsiegel des Konrad Schelm von Bergen mit Wappen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Dise ufgift ist geschehen nach der menschlichen gebort unsers herren Jesu Christi drucehenhundirt iar sibentehen iar an deme ahtin dage nach unser frauwen, als man wurze wihet oder senet
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ