Gerlinde und Wolfgang Fessler - Müllerfamilie aus Sersheim
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024060/501
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002 >> Oktober 2002
15. Oktober 2002
Die Mühlsteine der Fessler-Mühle in Sersheim drehen sich seit über 600 Jahren und noch immer werden jährlich etwa 500 Tonnen Getreide vermahlen. Doch das Leben des Müllermeisters Wolfgang Fessler, Spross einer traditionsreichen Müllerfamilie, hat kaum mehr etwas gemein mit dem seiner Vorfahren. Gemeinsam mit seiner Frau Gerlinde hat er den Familienbetrieb kräftig umgekrempelt und zu wirtschaftlichen Erfolg geführt, trotz des verbreiteten Mühlensterbens. Mittlerweile werden mehr als 250 Vollwertprodukte hergestellt und in der Mühlenbäckerei wird nur Getreide aus heimischem Anbau verarbeitet. Außerdem hat das Ehepaar die Untere Mühle in Sersheim zu einem Dienstleistungszentrum für Handwerk, Ernährung, Fitness, Sport und Kultur ausgebaut, mit Kleinkunstbühne, Lokal, einem Mühlenmuseum und einer Ferienwohnung. Das Sportinstitut Fessler wurde bereits Mitte der 70er Jahre gegründet und ist mit Fitnessstudio, Seminarangeboten, Freizeitreisen und Expeditionen stetig gewachsen. 16-Stunden-Tage sind für das umtriebige Ehepaar keine Seltenheit. Während Wolfgang Fessler eine Kamelkarawane durch die libysche Wüste organisiert steht seine Frau erst in der Backstube, gibt später Gymnastikunterricht und schult danach im mühleneigenen Ausbildungszentrum angehende Ernährungsberater. Kein Wunder also, dass die 45jährige dreifache Mutter zur "Meisterfrau 2002" gekürt wurde.
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Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Markus Brock bei...
Fessler, Gerlinde
Fessler, Wolfgang
Sersheim LB
Ernährung
Freizeit; Fitness-Studio
Gymnastik
Handwerk; Müller
Porträt; Müllerfamilie Fessler, Sersheim
Rückblick; Geschichte Fessler-Mühle Sersheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:24 MEZ
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