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Die Bewegung im Kanton Dahn Untersuchungsakten und Beweisstücke
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Oberlandesgericht Zweibrücken, Akten >> 10 Prozessakten und -urteile >> 10.02 Verhandlungen über den Aufstand in der Pfalz in den Jahren 1848/49 >> 10.02.05 Revolutionäre Bewegung im Kanton Dahn
1849-01-01/1851-12-31
Enthält u.a.: Anzeigen, Anträge, Vorführungs- und Verhaftsbefehle; Untersuchung gegen Franz Joseph Fournier, Gutsbesitzer und Bürgermeister von Dahn; Daniel Lebachelle, Gerichtsschreiber ebenda; Eduard Dahn, Kaufmann ebenda; Philipp Weigel, Kantonsarzt ebenda; Bernhard Siegel, Handelsmann ebenda; alle beschuldigt der Wegnahme öffentlicher Gelder (Bl. 8 - 47); Zeugenvernehmungen (Bl. 48 - 163); Verhöre der Beschuldigten, Rechtfertigungen u.a. des Gerichtsschreibers Back von Dahn, des Forstamtsaktuars Franz Schleicher von ebenda (Bl. 164 - 228); Belege, insbesondere Druckschriften und Flugblätter des Landesverteidigungsausschusses, der provisorischen Regierung der Rheinpfalz, der Militärkommission der Rheinpfalz, (Bl. 229 - 256); Anforderungen, Quittungen und Schriftwechsel des Kantonalausschusses Dahn (Bl. 257 - 313); Georg Schneider von Pirmasens, delegierter Zivilkommissär von Dahn (Bl. 314 - 322); Notar L. Diehl, Zivilkommissär von Pirmasens (Bl. 323 - 339); Beschlagnahme von Geldern in öffentlichen Kassen (Bl. 340 - 351); Gelderpressungen von Privatpersonen und aus Gemeindekassen (Bl. 352 - 368); Bedrohungen und Dienstenthebungen durch revolutionäre Dienststellen (Bl. 369 - 386); Hausdurchsuchungsprotokolle, Verhörprotokolle, Berichte und Schriftwechsel über Aufständische (Bl. 388 - 436)
darin: Aufgebot zum Landsturm. (Maßnahmen zur Abwehr beim Einfall der Preußen in die Pfalz), Hg.: Die provisorische Regierung der Rheinpfalz, Kaiserslautern, 10. Juni 1849, Plakat, 39 x 26 cm (Bl. 249); Aufruf des geschäftsführenden Kreisausschusses der pfälzischen Volksvereine (Betr. Anerkennung der Reichsverfassung, Einladung zu politischen Versammlungen am 1. und 2. Mai nach Kaiserslautern), Hg.: "Der geschäftsführende Ausschuß", Frankenthal, 27. April 1849, Druck, 1 S., 29 x 20 cm (Bl. 231); Bekanntmachung. (Betr. Bildung einer Wehrmannschaft in drei Abteilungen für die Pfalz), Hg.: Der Landesausschuß, Kaiserslautern, 12. Mai 1849, Druck, 1 S., 34 x 21,5 cm (Bl. 237); desgleichen, jedoch andere Druckgestaltung (Bl. 238); Bekanntmachung. (Enthält Bekanntgabe von fünf verschiedenen Dekreten betr. die Einrichtung einer Militärkommission), Hg.: Die provisorische Regierung der Rheinpfalz, Neustadt a.d.H. 20. - 21. Mai 1849, Druck, 2 S., 30 x 21,5 cm (Bl. 245, 2. Ex. Bl. 254); Bekanntmachung für die Bewohner des Land-Commissariatsbezirks Pirmasens. Mitbürger! (Betr.: Ernennung Diehls zum Zivilkommissär von Pirmasens, Einberufung der Staats-, Gemeinde- und Militärpersonen zum Eid auf die Reichsverfassung und zum Gehorsam gegenüber der provisorischen Regierung), Hg.: Der Zivilkommissär L. Diehl, Pirmasens, 27. Mai 1849, Druck, 1 S., 32 x 19,5 cm (Bl. 325, 2. Ex. 326); Bekanntmachung. Colmar, den 28. Mai 1849 (Bericht über die Volksversammlung im Hôtel de l'Europe, Abdruck einer Petition an die legislative Versammlung um Unterstützung der Volksregierungen in Baden und der Pfalz), Plakat, 39 x 28 cm (Bl. 247); Bekanntmachung. Mitbürger! (Betr. Verhalten der bayerischen Staatsregierung gegenüber den pfälzischen Abgeordneten zur Zweiten Kammer, Aufforderung zur Unterstützung der provisorischen Regierung der Pfalz), Hg.: Die provisorische Regierung der Rheinpfalz, Kaiserslautern, 27. Mai 1849, Plakat, 48,5 x 35,5 cm (Bl. 246); Der Bote aus den Vogesen, Pfälzisches Volksblatt, Hg.: Dr. Jäger, Nr. 13, Annweiler, 7. Juli 1849, S. 47 - 50, 29 x 22 cm; An den Bürgermeister zu *, Den Aufruf zum Landsturm (betr. Ausrüstung und Bewaffnung des Landsturms), Hg.: Der Kantonalverteidigungsausschuß Dahn und die Militär-Spezial-Kommission, Dahn, 15. Juni 1849, Plakat, 40,5 x 33 cm (Bl. 310); An den Cantonalvertheidigungsausschuß in * (Betr. Ausschreibung von Wahlen, Einladung der Gewählten nach Kaiserslautern am 17. Mai 1849), Hg.: Der Landesausschuß für Vertheidigung und Durchführung der Reichsverfassung, Kaiserslautern, 13. Mai 1849, lith. vervielf. Rundschreiben, 1 S. 34,5 x 21,5 cm (Bl. 239f.); Der Landesvertheidigungsausschuß an seine Mitbürger (Betr. Maßnahmen zur Instandsetzung der Pfalz in einen Verteidigungszustand), Hg.: Der Landesverteidungsausschuß, Kaiserslautern, 5. Mai 1849; Der Landesvertheidigungsausschuß für die Pfalz an seine Mitbürger! (Aufruf an die Bevölkerung zur allgemeinen Bewaffnung und Verteidigungsbereitschaft), Hg.: Der Landesverteidigungsausschuß für die Pfalz, Kaiserslautern, 5. Mai 1849, Druck, Doppelseite, 30 x 41,5 cm (Bl. 233f.); Der Landesvertheidigungsausschuß an seine Mitbürger! (Inhalt wie zuvor!), Der Landes-Ausschuß an den permanenten Cantonal-Vertheidigungs-Ausschuß zu Pirmasens. Mitbürger! (Betr. Zurverfügungstellung von Quartieren für Truppen, Vereidigung der Beamten und Truppenabteilungen auf die Reichsverfassung); Mitbürger! (Betr. Konstituierung des Landesverteigungsausschusses für den Kanton Pirmasens, Erlaß verschiedener Bestimmungen, darunter Einladung an die volljährigen Männer des Kantons, am 13. Mai in Pirmasens einen Volksvertreter zur Entsendung nach Kaiserslautern zu wählen, Hg.: Der Kantonal-Landes-Verteidigungs-Ausschuß für den Kanton Pirmasens, Pirmasens, 10. Mai 1849, Plakat, 41 x 32 cm (Bl. 136); Mitbürger! Brüder! (Betr. Aufrechterhaltung der Reichsverfassung, Einrichtung eines Landesverteidigungsausschusses), Hg.: Der Landesverteidigungsausschuß, Kaiserslautern, 3. Mai 1849, Druck Neustadt a.d.H. bei Ch. Trautmann, 1 S., 30,5 x 21 cm (Bl. 232); An unsere Mitbürger! (Bericht über den Zug Blenkers nach Landau), Hg.: Das Oberkommando der rheinpfälzischen Volkswehr, Neustadt a.d.H., 20. Mai 1849, Druck, 1 S., 30 x 21 cm (Bl. 253); Im Namen des pfälzischen Volkes. (Betr. Auflösung des bisherigen Kantonal-Landesverteidigungsausschusses von Pirmasens, Neuwahl desselben am Pfingstmontag), Hg.: Zivilkommissär L. Diehl. Pirmasens, 27. Mai 1849, Druck, 1 S., 32 x 19,5 cm, mit Anheftungsspuren (Bl. 277); Im Namen des pfälzischen Volkes. (betr. Anweisungen über die Aushebungen zum stehenden Heer), Hg.: Der Zivilkommissär L. Diehl, Pirmasens, 29. Mai 1849, desgl. (betr. Wahl zu den Gemeinderäten am 3. Juni 1849), Hg.: ders., Pirmasens, 30. Mai 1849, Druck, 2 S., 34 x 20 cm (Bl. 327); Im Namen des pfälzischen Volkes!( Maßregeln zur Zurückstufung in das zweite Aufgebot bzw. Entlassung aus dem Militärdienst), Hg.: Der Zivilkommissär L. Diehl, Pirmasens, 11. Juni 1849, Plakat, 37 x 33,5 cm (Bl. 333); Im Namen des pfälzischen Volkes! (Betr. Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem drohenden Einfall der Preußen, Abmarsch der bewaffneten Männer nach Pirmasens, Bildung einer Sicherheitsgarde in jedem Ort), Hg.: Der Zivilkommissär Diehl, der Militärkommissär Fuhrmann, der Kantonal-Landesverteidigungs-Ausschuß, Pirmasens; 11. Juni 1849, Plakat, 39 x 33 cm (Bl. 334); Organisationsdecret für die Pfälzer Volkswehr, Hg.: Die provisorische Regierung der Pfalz, Speyer, 19. Mai 1849, Druck, 2 S., 29 x 21 cm (Bl. 244); An das Pfälzer Volk! (Betr. u.a. Widerstand gegen die provisorische Regierung, Volksversammlung in Neustadt a.d.H. am 1. Juni, Einberufung der Volksvertretung u.ä.m.), Hg.: Die provisorische Regierung der Rheinpfalz, Kaiserslautern, 8. Juni 1849, Plakat, 51 x 42 cm (Bl. 248); Proklamation. (Betr. Maßnahmen zur Belagerung von Landau), Hg.: Die Militär-Kommission der Rheinpfalz, o.O., o.D., Druck, 1 S., 30 x 21 cm (Bl. 252); Protokoll der Volksversammlung zu Neustadt an der Haardt am 6. Mai 1849, (Enthält in Kurzform den Inhalt von 20 Reden, nämlich von 1) Reichskommissär Eisenstuck; 2) Morgenstern aus Fürth; 3) Buchner aus Darmstadt; 4) Karra aus Hofheim; 5) Maier aus Mainz; 6) Loose aus Neustadt a. d. H.; 7) N. Schmidt aus Kaiserslautern; 8) Ohli aus Darmstadt; 9) Dr. Greiner; 10) Schlöffel; 11) Schertner von Hanau; 12) Rockmann aus Düsseldorf; 13) Wagner von Germersheim; 14) Kammerer aus Hanau; 15) Rödiger aus Hanau; 16) Culmann aus Zweibrücken; 17) Buchheister aus Neustadt; 18) Weber aus Neustadt; 19) Zinn aus Kaiserslautern und 20) Schlöffel der Junge; überwiegend für die Lostrennung der Pfalz von der monarchischen Regierung und Einsetzung der Volksherrschaft; Druck, 2 S., 30 x 21 cm (Bl. 235); Soldaten des bayerischen Heeres! (Betr. Aufforderung zum Anschluß an das Volksheer), Hg.: Der Landesausschuß zur Vertheidigung und Durchführung der Reichsverfassung, Kaiserslautern, 16. Mai 1849, Druck, 1 S., 23,5 x 18,5 cm (Bl. 241); Tagesbefehl. Soldaten. (Betr. Maßnahmen gegen Auflösungserscheinungen und Disziplinlosigkeit unter den Soldaten), Hg.: Die Militär-Kommission der Rheinpfalz, Neustadt a.d.H., 22. Mai 1849, Druck, 1 S., 30 x 21 cm (Bl. 255); Lithogr. Vordruck über die Eidesleistung auf die Reichsverfassung und zur Verpflichtung, den Anordnungen der provisorischen Regierung Folge zu leisten (Bl. 330)
Oberlandesgericht Zweibrücken
436 Bl.
Sachakte
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.