Bitten, persönliche Anliegen und Beschwerden von Kultur- und Kunstschaffenden sowie Wissenschaftlern an das Büro Kurt Hager
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Serie
BArch DY 30 Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
Sozialistische Einheitspartei Deutschlands >> Büro Kurt Hager im ZK der SED >> Teil 4: 1970 bis 1989 >> Grundsatzfragen >> Eingabenbearbeitung
Die im Büro Kurt Hager angelegten und bis 1989 geführten Namenlisten über die Anzahl der eingegangenen und bearbeiteten Briefe mit Bitten und Beschwerden, vor allem von Kunst- und Kulturschaffenden der DDR sowie Wissenschaftlern, enthalten Aussagen über das persönliche Anliegen (den Betreff), einen Hinweis auf den Bearbeiter der Eingabe, teilweise eine kurze Notiz (handschriftlich oder maschinenschriftlich) über die Ergebnisse der Bearbeitung. Die Abkürzungen: KH steht für Kurt Hager, KR für Kurt Rätz (persönlicher Mitarbeiter von Hager), HS für Hildegard Schmidt (Mitarbeiterin im Büro Hager), EHi für "Erich Honecker informiert", V für Vernichtung (der Eingabe), K für den Vorschlag zur Kassation (nach 5 Jahren Aufbewahrung) und A für Archiv (Aufbewahrung).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:10 MESZ
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