Zunehmende Gewaltbereitschaft bei Kindern
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931035/119
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> August
26. August 1993
Die Gewaltbereitschaft unter Kindern und Jugendlichen nimmt in erschreckendem Maße zu. Mit dem Problem verhaltensauffälliger und gewaltbereiter Jugendlicher und deren Problemen beschäftigte sich heute eine Fachtagung der SPD-Landtagsfraktion. HOHL: Auffallend ist, daß manche Kinder Gewalt hemmungslos ausüben. Es gelten keine Tabus mehr. Es gibt kaum Mitgefühl für Schmerz und keine Gewissensbisse nach Gewaltaktionen. VOGT: Die Gründe für die zunehmende Gewaltbereitschaft bei den Jugendlichen liegen auch in der Familie, so z.B. die vielen Scheidungen, die Überforderung alleinerziehender Mütter, die Arbeitslosigkeit von Elternteilen, die Wohnungsnot und die Armut. HUNZSALS: Die lange Wartezeit in den Erziehungsberatungsstellen muß abgeschafft werden. Die Kommunen müssen verstärkt Erziehungsberatungsstellen einrichten und sie müssen auch personell ausreichend ausgestattet werden. TRÄBERT: Die Hemmschwelle zur Gewalt schwindet bei den Jugendlichen. Dies liegt auch darin, weil das Angebot für extreme Freizeitsportarten steigt.
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Audio-Visuelle Medien
Hohl, Georg
Hunzsals, Andreas
Träbert, Detlef; Pädagoge, Lehrer, 1953-
Vogt, Rudolf
Erziehung: Alleinerziehend
Gewalt; Kind
Kind; Gewalt
Partei; SPD
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ