Ott Smid aus Thalmassing und seine Frau Anna sowie die Regensburger Bürger Leonhard Stegmair, Bauer, Fritz Wollgemut, Küfer, und Dietrich (Dietz) Reifeysen, Schmied, verpflichten sich mit der Urkunde, auch im Namen der Kinder des verstorbenen Amtmanns von Leoprechting Andreas [Wolgemut], Markhart, Ulrich, Margarethe (Frau des Dietrich Reifeysen), im Streit um das Erbrecht für zwei dem Kloster St. Emmeram gehörige Huben in Schwabelweis den Spruch von Abt Hartung [Pfersfelder] von St. Emmeram und Abt Christoph von Prüll und sechs Spruchleuten zu akzeptieren. S: Jakob Pfersfelder zu Weilersbach
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Ott Smid aus Thalmassing und seine Frau Anna sowie die Regensburger Bürger Leonhard Stegmair, Bauer, Fritz Wollgemut, Küfer, und Dietrich (Dietz) Reifeysen, Schmied, verpflichten sich mit der Urkunde, auch im Namen der Kinder des verstorbenen Amtmanns von Leoprechting Andreas [Wolgemut], Markhart, Ulrich, Margarethe (Frau des Dietrich Reifeysen), im Streit um das Erbrecht für zwei dem Kloster St. Emmeram gehörige Huben in Schwabelweis den Spruch von Abt Hartung [Pfersfelder] von St. Emmeram und Abt Christoph von Prüll und sechs Spruchleuten zu akzeptieren. S: Jakob Pfersfelder zu Weilersbach
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 1680
KU Regensburg-St. Emmeram F. 162
Registratursignatur/AZ: Kasten 11, Schublade Nr. 6, Nr. 15
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> III. 1401-1500
1456 Januar 30
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: ein anhängendes Siegel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an freitag vor unser lieben frawen tag zu liechtmessen
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1456
Monat: 1
Tag: 30
Äußere Beschreibung: 30x30 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an freitag vor unser lieben frawen tag zu liechtmessen
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1456
Monat: 1
Tag: 30
Äußere Beschreibung: 30x30 cm
Smid: Ott, Thalmassing
Smid: Anna, Thalmassing
Stegmair: Leonhard, Bürger zu Regensburg
Wolgemut: Fritz, Bürger zu Regensburg
Wolgemut: Andreas, Amtmann zu Leoprechting
Wolgemut: Markhart
Wolgemut: Ulrich
Reifeysen: Margarethe, geb. Wolgemut
Wolgemut: Margarethe
Reifeysen: Dietrich, Bürger zu Regensburg
Pfersfelder: Jakob, von Weilersbach
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Hartung Pfersfelder
Karthaus-Prüll (krfr.St. Regensburg), Benediktinerkloster St. Veit: Äbte \ Christoph
Thalmassing (Lkr. Regensburg)
Leoprechting (krfr.St. Regensburg)
Schwabelweis (krfr.St. Regensburg)
Weilersbach (Lkr. Forchheim)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:36 MESZ
CC0 1.0 Universell