Konrad Weiker als Lehensherr klagt vor dem Landgericht zu Bamberg auf alle Rechte an dem Gut in der Gemarkung Tiefenpölz, die des Hans Ochs selig Kinder sind, sowie wegen der Schäden von 200 Pfund Haller. Mit Urteil des Gerichts wurde das Gut Fritz Kammerer, seinem Schwager Hans Ochs und Engelhart Preising zugesprochen. Geschehen am Donnerstag vor dem St. Peterstag, als er zu Rom auf den Stuhl gesetzt ward [Petri Cathedra], 1389. Siegler: das Landgericht. Original-Pergament, mit beschädigtem Siegel
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Konrad Weiker als Lehensherr klagt vor dem Landgericht zu Bamberg auf alle Rechte an dem Gut in der Gemarkung Tiefenpölz, die des Hans Ochs selig Kinder sind, sowie wegen der Schäden von 200 Pfund Haller. Mit Urteil des Gerichts wurde das Gut Fritz Kammerer, seinem Schwager Hans Ochs und Engelhart Preising zugesprochen. Geschehen am Donnerstag vor dem St. Peterstag, als er zu Rom auf den Stuhl gesetzt ward [Petri Cathedra], 1389. Siegler: das Landgericht. Original-Pergament, mit beschädigtem Siegel
Rep. 60 Bamberg Unsere Liebe Frau, 157
157; C 4 B
Rep. 60 Bamberg Unsere Liebe Frau Pfarrarchiv Bamberg Unsere Liebe Frau
Pfarrarchiv Bamberg Unsere Liebe Frau >> 01 Pfarrei im allgemeinen >> 01.01 Pfarr- und Ortsgeschichte >> 01.01.01 Historische Urkundensammlung (Urkundenselekt) >> 01.01.01.02 Urkunden über das Kunigundenbenefizium
1389 Februar 18
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.09.2025, 12:30 MESZ
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