Ehevertrag zwischen dem verwitweten Wirt Zu Hohentwiel [abgegangene Wirtschaft, Fischergasse 6] Lorenz Miller und der ledigen Magdalena Ursula Gröll. Die vorige und zweite Ehe des Bräutigams mit Anna Ursula geborene Frieß blieb kinderlos, aus seiner ersten Ehe mit Anna geborene Kässbohrer leben aber noch die zwei Kinder Johann Friedrich und Anna Maria. Der Vertrag wird im Beisein des Münsterpredigers und Professors Johann Bartholomäus Miller als Pfleger der Kinder des Bräutigams aus seiner ersten Ehe, dann des Handwerksknechts Johann Jakob Henke und des Sauerbäckers Wilhelm Fetzer als Pfleger sowie des Hospitalbauern Johann Martin Thierer als Stiefvater und Beistand der Braut geschlossen.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Wirt Zu Hohentwiel [abgegangene Wirtschaft, Fischergasse 6] Lorenz Miller und der ledigen Magdalena Ursula Gröll. Die vorige und zweite Ehe des Bräutigams mit Anna Ursula geborene Frieß blieb kinderlos, aus seiner ersten Ehe mit Anna geborene Kässbohrer leben aber noch die zwei Kinder Johann Friedrich und Anna Maria. Der Vertrag wird im Beisein des Münsterpredigers und Professors Johann Bartholomäus Miller als Pfleger der Kinder des Bräutigams aus seiner ersten Ehe, dann des Handwerksknechts Johann Jakob Henke und des Sauerbäckers Wilhelm Fetzer als Pfleger sowie des Hospitalbauern Johann Martin Thierer als Stiefvater und Beistand der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 478
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1798 Dezember 13.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Lorenz Miller und Magdalena Ursula Gröll
Siegler: Die Ratsherren Johann Jakob Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Markus Christoph Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Michael Glöcklen und Johann Albrecht Cramer, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größerern Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: No. 26 c (18./19. Jh.); N. 428 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Entwurf des Vertrags vom 22. November 1798
2. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 8. Dezember 1798
Datum: So geschehen Ulm, den 13. decembris 1798
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Lorenz Miller und Magdalena Ursula Gröll
Siegler: Die Ratsherren Johann Jakob Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Markus Christoph Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Michael Glöcklen und Johann Albrecht Cramer, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größerern Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: No. 26 c (18./19. Jh.); N. 428 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Entwurf des Vertrags vom 22. November 1798
2. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 8. Dezember 1798
Datum: So geschehen Ulm, den 13. decembris 1798
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
04.04.2025, 13:15 MESZ
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