Schwarzarbeit im Taxi - Taxifahrer ärgern sich über schwarze Schafe
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/026 R150049/206
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/026 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2015
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2015 >> Juli
16. Juli 2015
Seit Einführung des Mindestlohns breitet sich die Schwarzarbeit in der Taxibranche immer weiter aus. Ist hier der Ehrliche der Dumme?
Viele Taxiunternehmen würden Hartz-IV-Empfänger beschäftigen und sie unterhalb des Mindestlohns bezahlen, behauptet Michael Anders aus Weinheim.
Wer saubere Geschäfte mache, werde von den schwarzen Schafen an die Wand gedrängt. "Der Ehrliche ist der Dumme", sagt Taxiunternehmer Anders. Seitdem er seinen Mitarbeitern den Mindestlohn von 8 Euro 50 zahlen muss, ist sein Unternehmen mit 4 Taxen und 13 Mitarbeitern in die finanzielle Schieflage geraten. Er ist verschuldet und mit den Lohnzahlungen im Rückstand. Er selbst verdiene "unterhalb des Hartz-IV-Niveaus". Dabei kontrollieren Zoll, Steuerfahndung und Polizei regelmäßig die Taxibranche. Allein aus einer Razzia im vergangenen Jahr sind 16 Verfahren gegen Arbeitgeber und 150 Verfahren gegen Arbeitnehmer anhängig - und das nur für Karlsruhe.
Viele Taxiunternehmen würden Hartz-IV-Empfänger beschäftigen und sie unterhalb des Mindestlohns bezahlen, behauptet Michael Anders aus Weinheim.
Wer saubere Geschäfte mache, werde von den schwarzen Schafen an die Wand gedrängt. "Der Ehrliche ist der Dumme", sagt Taxiunternehmer Anders. Seitdem er seinen Mitarbeitern den Mindestlohn von 8 Euro 50 zahlen muss, ist sein Unternehmen mit 4 Taxen und 13 Mitarbeitern in die finanzielle Schieflage geraten. Er ist verschuldet und mit den Lohnzahlungen im Rückstand. Er selbst verdiene "unterhalb des Hartz-IV-Niveaus". Dabei kontrollieren Zoll, Steuerfahndung und Polizei regelmäßig die Taxibranche. Allein aus einer Razzia im vergangenen Jahr sind 16 Verfahren gegen Arbeitgeber und 150 Verfahren gegen Arbeitnehmer anhängig - und das nur für Karlsruhe.
0'05
Audio-Visuelle Medien
Anders, Michael; Taxiunternehmer
Holl, Dirk; Taxiverband Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg
Otto, Markus; Hauptzollamt Karlsruhe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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