Groote, Familienarchiv von (Bestand)
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Best. 1553
Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive >> Buchstabe G
(Depositum der Universitäts- und Stadtbibliothek, aus dem Nachlaß von Peter Paul Trippen) Sammlung von Unterlagen zur Familie von Groote: Inventarlisten über archivische Sammlungen verschiedener Hofgüter, auch von Stiftungen, Testamenten und Geschäftsunterlagen, u.a. der Familienmitglieder v. Groote, auch von Herwegh (17./18. Jahrhundert); Gelegenheitsgedichte, Gebetsfürbitten; Genealogisches; Schriftwechsel zwischen der Familie betr. Restaurierung, auch Verkauf des Jabachschen Familienbildes von Charles Lebrun (mit Versteigerungsbedingungen); Schriftwechsel mit Karl Begas und Sulpiz Boisserée (1818-1836); Korrespondenzen, Berichte Eberhard von Groote betr. Rückführung der geraubten Kunstschätze aus Paris, Erhalt und Pflege der rheinischen Denkmäler, Bildung einer Central-Commission für Kunst und Altertum in den Rheinprovinzen, Wiederbegründung der alten Kölner Universität (1815-1819); Zensur-Angelegenheit während der Demagogenverfolgung in Auswirkung seiner Freundschaft mit Görres (1819-1820); Korrespondenz betr. Ausleihe seiner Tristan-Handschrift (1919-1921); Manuskripte zu Aufsätzen.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
10.06.2025, 08:12 MESZ