Martin Geng von Staig, Urban Mor daselbst für Ehefrau Ursula Gengin, Christa Geng, Bastion Lochmüller für Ehefrau Anna Gengi, Hans Miller von Deggenhausen ("Deckenhausen") für Ehefrau Katharina Gengin, Melchior Lechler, Bürger zu Ravensburg, als Vogt der Verena Beutz, Pauli Steinhauser zu Staig und Klaus Vetter als Vögte der Agatha Geng verkaufen ihrem Bruder bzw. Schwager Peter Geng zu Staig für 45 fl Landswährung ihre Rechte an einem Mannmahd Wiese im obern Ried zwischen der Waldgasse und Bastion Wiesenhofer ("Wißenhofer") von Meßhausen. Die Aussteller haben die Wiese von Vater, Schwiegervater und Großvater Andreas ("Enderaßen") Miller genannt Geng geerbt. Sie versprechen Gewährleistung unter Verzicht auf alle Einreden, unter anderem der "vellegianischen constitution, damit weyblich geschlecht fürsehen".
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Martin Geng von Staig, Urban Mor daselbst für Ehefrau Ursula Gengin, Christa Geng, Bastion Lochmüller für Ehefrau Anna Gengi, Hans Miller von Deggenhausen ("Deckenhausen") für Ehefrau Katharina Gengin, Melchior Lechler, Bürger zu Ravensburg, als Vogt der Verena Beutz, Pauli Steinhauser zu Staig und Klaus Vetter als Vögte der Agatha Geng verkaufen ihrem Bruder bzw. Schwager Peter Geng zu Staig für 45 fl Landswährung ihre Rechte an einem Mannmahd Wiese im obern Ried zwischen der Waldgasse und Bastion Wiesenhofer ("Wißenhofer") von Meßhausen. Die Aussteller haben die Wiese von Vater, Schwiegervater und Großvater Andreas ("Enderaßen") Miller genannt Geng geerbt. Sie versprechen Gewährleistung unter Verzicht auf alle Einreden, unter anderem der "vellegianischen constitution, damit weyblich geschlecht fürsehen".
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 1768
fasc. 017 n. 07
03475
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 16. Jahrhundert
1570 Januar 25 (den fünfundzwayntzigisten Januarii)
22,4 x 36,1 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Weingarten
Aussteller: Martin Geng von Staig, Urban Mor daselbst für Ehefrau Ursula Gengin u.a.
Empfänger: Peter Geng zu Staig
Siegler: Christoph Creutzer ("Chreitzer"), Sekretär und Oberamtmann von Weingarten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Aussteller: Martin Geng von Staig, Urban Mor daselbst für Ehefrau Ursula Gengin u.a.
Empfänger: Peter Geng zu Staig
Siegler: Christoph Creutzer ("Chreitzer"), Sekretär und Oberamtmann von Weingarten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Beutz, Verena
Creutzer, Christoph; Sekretär und Oberamtmann
Geng, Agatha
Geng, Andreas s. Miller
Geng, Anna
Geng, Christa
Geng, Katharina
Geng, Martin
Geng, Peter
Geng, Ursula
Lechler, Melchior
Lochmüller, Anna
Lochmüller, Sebastian
Miller, Andreas, genannt Geng
Miller, Hans
Miller, Katharina
Mor, Urban
Mor, Ursula
Steinhauser, Paul
Vetter, Klaus
Wiesenhofer, Sebastian
Deggenhausen : Deggenhausertal FN; Einwohner
Meßhausen : Blitzenreute, Fronreute RV; Einwohner
Ravensburg RV; Einwohner
Staig : Blitzenreute, Fronreute RV; Einwohner
Staig : Blitzenreute, Fronreute RV; Flurstücke
Weingarten RV
Weingarten RV; Kloster, Oberamtmann
Weingarten RV; Kloster, Sekretär
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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