Leonhard Heinrich Weigel, Dr. beider Rechte, Landvogteiverwalter zu Ober- und Niederschwaben, urkundet über einen Vergleich zwischen der Kustorei des Domstifts Konstanz als Inhaber der Pfarrei Berg und dem Inhaber der Lehenhube (Hof und zugehörige Güter) des Klosters Löwental in Berg betreffend das Recht der Kustorei, eine Wasserleitung auf Löwentaler Grund und Boden zu führen, das Fällen von Bäumen auf der Wittumswiese der Pfarrei sowie die Abgrenzung der aneinander liegenden Grundstücke und der zugehörigen Fahrrechte. Die Parteien, vertreten durch Dr. Johann Daniel Karrer, Syndikus des Konstanzer Domkapitels, Johann Gerber, Pfarrverweser von Berg, Maria Katharina Stüblin, Subpriorin und Maria Agatha Wochnerin, Schaffnerin des Klosters Löwental, werden auf den 18. August nach Berg bestellt, wo nach Anhörung beider Parteien die im einzelnen beschriebenen Vergleichspunkte beschlossen wurden.
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Leonhard Heinrich Weigel, Dr. beider Rechte, Landvogteiverwalter zu Ober- und Niederschwaben, urkundet über einen Vergleich zwischen der Kustorei des Domstifts Konstanz als Inhaber der Pfarrei Berg und dem Inhaber der Lehenhube (Hof und zugehörige Güter) des Klosters Löwental in Berg betreffend das Recht der Kustorei, eine Wasserleitung auf Löwentaler Grund und Boden zu führen, das Fällen von Bäumen auf der Wittumswiese der Pfarrei sowie die Abgrenzung der aneinander liegenden Grundstücke und der zugehörigen Fahrrechte. Die Parteien, vertreten durch Dr. Johann Daniel Karrer, Syndikus des Konstanzer Domkapitels, Johann Gerber, Pfarrverweser von Berg, Maria Katharina Stüblin, Subpriorin und Maria Agatha Wochnerin, Schaffnerin des Klosters Löwental, werden auf den 18. August nach Berg bestellt, wo nach Anhörung beider Parteien die im einzelnen beschriebenen Vergleichspunkte beschlossen wurden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 U 277
lad N: 31
B 471 U 89
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 Löwental, Dominikanerinnenkloster
Löwental, Dominikanerinnenkloster >> Urkunden
1683 August 20
Urkunden
Siegler: Sr.: Dekan des Domstifts Konstanz, Landvogteiverwalter, Kloster Löwental
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Sg. in Holzkapsel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Sg. in Holzkapsel
Gerber, Johann, Pfarrverweser
Löwental, Maria Agatha Wochnerin, Schaffnerin von
Löwental, Maria Katharina Stüblin; Subpriorin, um 1683
Stüblin, Maria Katharina s. Löwental
Wochnerin, Maria Agatha s. Löwental
Berg : Ailingen, Friedrichshafen FN; Pfarrei
Berg : Ailingen, Friedrichshafen FN; Pfarrverweser
Konstanz KN; Domkapitel
Konstanz KN; Domstift, Dekan
Konstanz KN; Domstift, Kustorei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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