Protokoll über die Abhör der Rechnung beim Verein der Schuhmacher auf die Zeit von 1866/68 abgehalten Nürnberg den 27. Mai 1868 sowie Protokoll vom 15. Juni 1868 über die Übergabe von Innungsgegenständen an die städtischen Kunstsammlungen
Vollständigen Titel anzeigen
E 5/66 Nr. 25
E 5/66 Schuhmacher
Schuhmacher
1868
Enthält:
Protokoll über die Abhör der Rechnung beim Verein der Schuhmacher auf die Zeit von 1866/68 abgehalten Nürnberg den 27. Mai 1868 im Vereinslokal in Gegenwart ds Polizeiaktuars Jäckel als magistratischer Deputierter
Protokoll vom 15. Juni 1868 in Gegenwart des Bürgermeisters Seiler, Konservator Petersen und Protokollführer Roth: der Schuhmachervorgeher Herr Herrnleben übergibt den städtischen Kunstsammlungen folgende, bisher der Schuhmacherinnung zugehörig gewesene Besitztümer:
1) eine Meistertafel vom Jahr 1613
2) eine Lade mit der Jahrzahl 1794, enthaltend zwei Kostüme: 2 Paar Schuhe, 2 Hosen, 1 Mantel und 1 Rock, 1 blaue Jacke, 2 weiße Oberhemden, 2 Gürtel, 1 Schärpe, 2 Samtbarette, 1 Halskette von Tomback, 1 Schwert, diese Kostüme stellen dar: 1) den Hans Sachs, 2) den Repräsentanten des Schuhmachergewerbes.
3) die Gewerbefahne
4) die Gewerbeordnung von 1809 und ein älteres Rechnungsbuch
Diese Gegenstände sollen im städtischen Museum aufbewahrt werden.
Protokoll über die Abhör der Rechnung beim Verein der Schuhmacher auf die Zeit von 1866/68 abgehalten Nürnberg den 27. Mai 1868 im Vereinslokal in Gegenwart ds Polizeiaktuars Jäckel als magistratischer Deputierter
Protokoll vom 15. Juni 1868 in Gegenwart des Bürgermeisters Seiler, Konservator Petersen und Protokollführer Roth: der Schuhmachervorgeher Herr Herrnleben übergibt den städtischen Kunstsammlungen folgende, bisher der Schuhmacherinnung zugehörig gewesene Besitztümer:
1) eine Meistertafel vom Jahr 1613
2) eine Lade mit der Jahrzahl 1794, enthaltend zwei Kostüme: 2 Paar Schuhe, 2 Hosen, 1 Mantel und 1 Rock, 1 blaue Jacke, 2 weiße Oberhemden, 2 Gürtel, 1 Schärpe, 2 Samtbarette, 1 Halskette von Tomback, 1 Schwert, diese Kostüme stellen dar: 1) den Hans Sachs, 2) den Repräsentanten des Schuhmachergewerbes.
3) die Gewerbefahne
4) die Gewerbeordnung von 1809 und ein älteres Rechnungsbuch
Diese Gegenstände sollen im städtischen Museum aufbewahrt werden.
Umfang/Beschreibung: 4 Bl.
Archivale
Indexbegriff Person: Herrnleben, N
Indexbegriff Person: Jäckel, N (Polizeiaktuar)
Indexbegriff Person: Petersen, Heinrich Ludwig
Indexbegriff Person: Roth, N
Indexbegriff Person: Sachs, Hans
Indexbegriff Person: Seiler, Christoph Wilhelm von
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Gewerbeverein
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Rechnungen, Quittungen
Indexbegriff Person: Jäckel, N (Polizeiaktuar)
Indexbegriff Person: Petersen, Heinrich Ludwig
Indexbegriff Person: Roth, N
Indexbegriff Person: Sachs, Hans
Indexbegriff Person: Seiler, Christoph Wilhelm von
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Gewerbeverein
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Rechnungen, Quittungen
Altona
Nürnberg
Rechnung
Schuhmacherverein
Übergabe, Innungsgegenstände
Innungsgegenstände
Kunstsammlungen, städtische
Konservator, Städtische Kunstsammlungen
Städtische Kunstsammlungen Nürnberg
Protokollführer
Schuhmachervorgeher
Schuhmacherinnung
Meistertafel
Lade
Kostüme
Schuhe
Hosen
Mantel
Rock
Jacke
Oberhemden
Gürtel
Schärpe
Samtbarett
Halskette
Tomback
Schwert
Repräsentant, Schuhmachergewerbe
Gewerbefahne
Gewerbeordnung
Rechnungsbuch
Städtische Museen
Museen der Stadt Nürnberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ