Tabu-Bruch - an Lehrerstellen soll gespart werden
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/015 A120025/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/015 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2012
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2012 >> Unterlagen
12. Juli 2012
- Große Aufregung über Rechnungshof - die Anregung, auch Lehrerstellen einzusparen hat für eine hitzige Debatte in Baden-Württemberg gesorgt:
MP Winfried Kretschmann will auch Kultusministerium bei der Sanierung des Landeshaushalts in die Pflicht nehmen; bis 2020 sollen 11.600 Lehrerstellen eingespart werden
Max Munding, Präsident des Landesrechnungshofes, sieht Notwendigkeit zu Einsparungen im Schulbereich
- Protest der Interessensverbände:
Doro Moritz, Landesversitzende der Lehrergewerkschaft GEW, sieht aufgrund des wachsenden Bedarfs an Ganztagsschulen sogar mehr Lehrerbedarf; Theo Keck, Vorsitzender des Landeselternbeirats, beklagt den zunehmenden Unterrichtsausfall
- Lehrer/innen stöhnen unter Spardruck - zum Beispiel an Karlsruher Schulen
Schüler wie Lehrkräfte an Karlsruher Gymnasien (z. B. Fichtegymnasium Karlsruhe) sprechen sich gegen geplante Einsparungen aus (Bedarf an Ganztagsschulen steigt, pädagogische Arbeit nimmt zu, zu wenige Referendare werden übernommen)
- Nachgefragt - die baden-württembergische Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer im Interview
Laut Kultusministerien Warminski-Leitheußer muss bei strukturellen Defizit von 2,5 Milliarden auch Kultusbereich auf den Prüfstand; regionale Schulentwicklungsplanung soll forciert werden (d. h. auch Zusammenlegung von Schulen im ländlichen Raum); grundsätzlich sei Bildung aber wichtiger als Sparen
- Grün-Rot tut sich schwer in Schulpolitik - ein Kommentar von Nela Fichtner
Landesregierung ist bisher bildungspoltische Enttäuschung; Kultusressort sollte von Einsparungen ausgenommen werden
MP Winfried Kretschmann will auch Kultusministerium bei der Sanierung des Landeshaushalts in die Pflicht nehmen; bis 2020 sollen 11.600 Lehrerstellen eingespart werden
Max Munding, Präsident des Landesrechnungshofes, sieht Notwendigkeit zu Einsparungen im Schulbereich
- Protest der Interessensverbände:
Doro Moritz, Landesversitzende der Lehrergewerkschaft GEW, sieht aufgrund des wachsenden Bedarfs an Ganztagsschulen sogar mehr Lehrerbedarf; Theo Keck, Vorsitzender des Landeselternbeirats, beklagt den zunehmenden Unterrichtsausfall
- Lehrer/innen stöhnen unter Spardruck - zum Beispiel an Karlsruher Schulen
Schüler wie Lehrkräfte an Karlsruher Gymnasien (z. B. Fichtegymnasium Karlsruhe) sprechen sich gegen geplante Einsparungen aus (Bedarf an Ganztagsschulen steigt, pädagogische Arbeit nimmt zu, zu wenige Referendare werden übernommen)
- Nachgefragt - die baden-württembergische Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer im Interview
Laut Kultusministerien Warminski-Leitheußer muss bei strukturellen Defizit von 2,5 Milliarden auch Kultusbereich auf den Prüfstand; regionale Schulentwicklungsplanung soll forciert werden (d. h. auch Zusammenlegung von Schulen im ländlichen Raum); grundsätzlich sei Bildung aber wichtiger als Sparen
- Grün-Rot tut sich schwer in Schulpolitik - ein Kommentar von Nela Fichtner
Landesregierung ist bisher bildungspoltische Enttäuschung; Kultusressort sollte von Einsparungen ausgenommen werden
0'25
Audio-Visuelle Medien
Fichtner, Nela; Radiomoderatorin
Keck, Theo
Moritz, Doro; Landesvorsitzende GEW
Bildungspolitik
Lehrer
Partei: Grüne: Bildungspolitik
Partei: SPD: Bildungspolitik
Partei: SPD: Schule
Rechnungshof Baden-Württemberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Mitgeschnittene Film- und Tondokumente (Tektonik)
- Mitgeschnittene Tondokumente des SDR, SWF und SWR (Tektonik)
- Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2012 (Bestand)
- Unterlagen (Gliederung)