Urteilsbegründungen der Assessoren am Tribunal
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0100
LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal
Wismarer Tribunal >> 02. Relationen
01.10.1770-31.12.1770
die verordneten Provisores der St. Jacobi Kirchen zu Stralsund, als Possessoren des Guts Schwiene auf Rügen, contra den Eigentümer Wilmer auf Coldevitz. - der Major von Bilow auf Grischow und der Hauptmann von Bilow, als verordnete Vormünder des Rittmeisters von Bilow nachgelassener Kinder, contra den Pastorem Volckmann zu Eixen. - der Pensionarius zu Thurow und Radelow, Paul Döhn, modo dessen Erben, contra Rectorem et Concilium Academicum zu Greifswald. - Bürgermeister und Rat der Stadt Wolgast contra den Districtsreuter Clemens daselbst. - Eleonora Dorothea Bergensen contra den Casseur bei der königlichen Fortification in Stralsund, Magnus Wallie, modo dessen Kinder und Erben. - der von Gadow zu Hugolsdorf contra den Pastorem Ritter zu Drechow. - der Hofgerichtsassessor Christian Benjamin Lange contra den Adjunctum Fisci. - der Gläser Matthias Mackeprang contra den Kaufmann Carl Hinrich Hornemann. - die Juden Abraham und Samuel Gebrüder Hertzen contra den Major von Bodeck zu Rostock. - Bürgermeister und Rat der Stadt Wolgast contra des Kaufmanns Otto Müllers Witwe und Erben. - der Stralsundische Kaufmann Joh. Nicol. Hennings contra den Amsterdamschen Kaufmann Abraham van Vlooten. - Wolffs noie Carl Gunthern contra Bürgermeister und Rat der Stadt Bergen, besonders den Bürgermeister Breitsprecher, postea Bürgermeister und Rat zu Bergen contra den Bürgermeister D. Breitsprecher. - der königliche Pfandträger Berger zu Prutmanshagen contra den königlichen Jagdfiscal. - der königliche Consumtions-Controlleur Ihrstadius contra Anna Catharina Kirchhofs. - der Kaufmann Johann Peter Breslach contra die Brauer-Compagnie in Wismar. - der Greifswaldische Bürger und Kaufmann Stephan Casper contra den Procuratorem Civitatis Gryphiswaldensis Michaelsen. - Gustav Georg Schultz contra den Bürgermeister Breitsprecher und Altermann Hövesch als Bevollmächtigten der vereinigten Jägerschen Creditoren. - Major Frantz Hinrich Reichenbach contra den Advocatum Fisci. - der Altermann der Kaufleute in Wolgast, Ernst Christian Cantzler, noie der Interessenten des Schiffers Mensens Ladung in Stettin, contra den Gemeinen Anwalt Burmeisterscher Creditorum und Erben. - der Hofrat und Procurator domaniorum von Santen contra den Regierungsrat von Olthoff, als jetzigen Possessorem von Boldevitz. - Landstände von Ritterschaft und Städten contra das königliche geistliche Consistorium. - der Archidiakon Droysen in Stralsund und der Pastor Droysen zu Altenfähr contra Rectorem et Concilium Academicum zu Greifswald, ad acta der Syndicus Hauschildt, mandatario noie der Droysenschen Familie, contra Letztere. - Friedrich Wilhelm Hansen Erben aus Güstrow contra den Hofgerichts-Directorem von Usedom. - der Hofrat Bünsow als Pfandträger von Müggenhal und Gersdin contra die Kammerherrin von Dahlstern zu Neubauhof, Fleken zu Neumühl, und den Müller Schubbe zu Richtenberg. - Juliana Margaretha, verehelichte Baerenwaldten, contra Bürgermeister und Rat der Stadt Barth. - Juliana Margaretha, verehelichte Baerenwaldten, contra die Hollstischen Erben. - der Advocatus Emanuel Hinrich Hagemeister contra den Procuratorem civitatis Sundensis. - der Advocatus communis derer von Schmalensee-Dönnierscher Creditorum contra den Major von Schmalensee
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ
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