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Generalia, Band 4: 1. April 1924 bis 1. Juli 1925
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K 203 Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg
Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg >> 3. Verordnungen und Generalia der deutschen Stellen
1921-1925
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Abfrage des preußischen Innenministers betreffend einer möglichen Anfrage der französischen Besatzungstruppen an die besetzten Städte im Regierungsbezirk Münster über Aufwendungen für die Ingenieur-Kommission, Zoll- und Regieverwaltung, Kasernenbauten, Offiziersmessen und das Stabsquartier, März 1924 - Besprechung in Hamm zur Vorbereitung der Reichstagswahlen 1924 auf Einladung des Oberpräsidenten, April 1924 - Druckschrift Joseph King, "The Ruhr. The History of the French Occupation of the Ruhr: its Meaning and Consequences, London 1924 (32 Seiten) - Anweisungen des französischen 32. Armeekorps betreffend Bau bzw. Einrichtung von Kasernenbauten durch die Gemeindeverwaltungen, Januar 1924 - Umgang mit Rückständen in den Meldungen der Besatzungsämter hinsichtlich der Nachweisung von Schadensanträgen, Mai 1924 - neues Verfahren zur Abgeltung von Sachschäden, Juni 1924 - gedruckte Übersicht über die Anordnungen der Besatzungsbehörden im alt- und neubesetzten Gebiet, 16. April 1924 - gedruckte 4. Denkschrift des Reichsministers über die besetzten Gebiete über die Besatzungskosten mit einem Anhang über die Ausgaben Deutschlands für die Interalliierten Kommissionen, 1. April 1924 - Bericht des Oberbürgermeisters von Osterfeld über die Einquartierung von 50 französischen oder belgischen Eisenbahnerfamilien, Juni 1924 - Bericht des Regierungspräsidenten von Münster an den preußischen Innenminister betreffend das von General Degoutte angeordnete möglichst scharfe Auftreten der Militärs, Juli 1924 - Regelung der Fabrikation, des Besitzes und des Handels mit Waffen durch die belgischen Besatzer, Juni 1924 - Ausfuhr von Umzugsgut aus dem besetzten Gebiet, Juni 1924 - Einfuhr von Umzugsgut wiedereingestellter Zollbeamter in das besetzte Gebiet, Februar 1924 - Preußischer Minister des Innern zum Unterhalt der Besatzungsarmee, Juli 1924 - Berichte der Städte und Landkreise zur Unterbringung zurückkehrender Ausgewiesener, August 1924 - Liste von Personen, deren Ausweisung aufrecht erhalten bleibt (Walter Brützner, Regierungspräsident in Düsseldorf; Friedrich Schöne, Landrat in Essen; Eberhard Niedermeyer, Polizeipräsident von Essen; Sulpiz Hamm, Oberbürgermeister von Recklinghausen (vgl. Nr. 54, 68); Christian Reifenrath, Polizeiinspektor in Herne; Otto Forath, Polizeikommissar in Wanne, September 1924 - Zollstrafen der Besatzungsmächte für "Zuwiderhandlungen" aus der Zeit des passiven Widerstands, September 1924 - Ansprüche gegen die französisch-belgische Eisenbahnregie, Januar 1925 - Geschäftsverteilungsplan der Regierung Münster vom 1. Januar 1925 ("1 h. Hilfsstelle: Sachbearbeiter: Regierungsrat von Rappard: Abwicklung der Hilfsstelle und des Besatzungsdezernats" - Denkschrift über die Verwertung der in den geräumten Gebieten, besonders im Ruhrgebiet freiwerdenden Wohnungseinrichtungen und Einzelmöbel (600 vollständige Zimmer und Küchen u. a., 19. März 1925) - Druckschrift: Liste der von der Interalliierten Rheinlandkommission in Koblenz für das besetzte Gebiet verbotenen Bücher, Lichtbildstreifen und Zeitungen, Berlin 1925
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.