Klage des Peter Weischer ./. Herman Heerde und dessen Schwiegersohn Bernhard Lange, verheiratet mit Gertrud Heerde, 1619, wegen Benutzung des gemeinschaftlichen Brunnens
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B-Acta scab, II 52
B-Acta scab Acta Scabinalia (Nachbarrechtliche Grundstücksstreitigkeiten)
Acta Scabinalia (Nachbarrechtliche Grundstücksstreitigkeiten) >> 1601-1700
1619
Enthält: Klage des Peter Weischer gegen den Grüter Herman Heerde und dessen Schwiegersohn Bernhard Lange, verheiratet mit Gertrud Heerde, 1619, wegen Benutzung des gemeinschaftlichen Brunnens. Erwähnt werden Bernard Uphaus und Höcker Schürman als Nachbarn des Lange; Henrich Middendorff, der Brauer des Klägers; Notar Ludwig Rummel; Bernhard Modersohn und Johan Tilman. Anlage: Abschrift einer Urkunde von 1559, Satertag nach Bonifacii: Vor dem Stadtrichter Dr. Johan Wesselinck lassen Sofia, Witwe Johan Windemollen im Beistande ihres Sohnes Arnt Windemollen und die Eheleute Henrich und Sofia von Besten einen Vergleich beurkunden, den sie 1556 auf einem Schöffentag vor den Richtherren Henrich Bispinck und Herman Menneman und den Scheffen Henrich Modersonne zu Aegidii und Herman Holtappel geschlossen haben. Sie erklären, dass sie zu dem Brunnen auf dem Hof des Barthold Voss nur für ihr Prinzipal-Garten-Haus, dat mandages Guldenarmes Haus gleich tho heiten, berechtigt sind. Zeugen: Joachim Rokelose und Johan Holscher zu St. Aegidii.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ
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