Kaufvertrag zwischen dem Königlichen Landgerichtsrat zu Düsseldorf Eduard vom Rath und der Stadtgemeinde Duisburg über Gartengrundstücke an der Landgerichtsstraße, die zum Bau der städtischen höheren Töchterschule benutzt werden sollen. Eduard vom Rath handelt gleichzeitig im Auftrag von. 1. Kaufmann Ernst vom Rath zu Koberwitz. 2. Fabrikbesitzer Otto Böninger zu Duisburg und dessen Frau Paula geb. vom Rath. Notar: Wilhelm Goecke. Zeugen: der Schuhmacher Franz Berentheim und der Schneider Wilhelm Zinser. Notariatsinstrument. Dabei: 1) 1883 März 23.: Vollmacht von Kaufmann Ernst vom Rath aus Koberwitz, Paula Böninger geb. vom Rath zu Duisburg, Landgerichtsrat Eduard vom Rath zu Düsseldorf und Theodore vom Rath zu Duisburg für den Kaufmann Ernst vom Rath und Landgerichtsrat Eduard vom Rath. Notar: Wilhelm Goecke. Zeugen: der Hausknecht Wilhelm Höfken und der Gärtner Bernhard Pavel. 2) 1883 Mai 17.: Bestätigung der Vollmacht vom 27.3.1883 nach dem Tode der Theodore vom Rath. Notar: Wilhelm Goecke. Zeugen: der Hausknecht Wilhelm Höfken und der Gärtner Bernhard Pavel. 3) 1881 Januar 27.: Testament der Eheleute Friedrich Gustav vom Rath und dessen Ehefrau Auguste geb. Davidis. 4) 1881 Januar 29.: Verhandlung über die Aufnahme des Testaments vor dem Amtsrichter. Amtsrichter: Zeppenfeld. Actuar: Nübel. 5) 1881 November 18.: Publikation des Testaments vor Ernst vom Rath und Eduard vom Rath. Amtsrichter: Zeppenfeld. 6) 1883 Mai 17.: Erbbescheinigung von Theodore vom Rath für Ernst vom Rath, Paula Böninger und Eduard vom Rath. 7) 1883 März 23.: Sterbeurkunde von Auguste vom Rath geb. Davidis. 8) 1883 Juni 19.: Auszug aus dem Protokollbuch der Stadtverordnetenversammlung über den Ankauf der Grundstücke der Erben vom Rath zum Bau einer höheren Töchterschule. 9) 1883 August 14.: Benachrichtigung über die Eintragung in das Grundbuch der Gemeinde Duisburg.

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Stadtarchiv Duisburg
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