A Rep. 093-05 Finanzamt Mitte (Bestand)
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A Rep. 093-05
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 4 Preußische und Reichsbehörden mit regionaler Zuständigkeit >> A 4.2 Reichsbehörden >> A Rep. 093-01 bis A Rep. 093-17 Finanzämter
1917 - 1945
Vorwort: A Rep. 093 -05
Finanzamt Mitte
Das Berliner Finanzamt Mitte ist 1921 im Zusammenhang mit der Bildung von Groß-Berlin 1920 errichtet worden und war neben der üblichen Zuständigkeit für bestimmte Amtsbezirke auch zuständig für:
- die Besteuerung der Auslandsbeamten des Deutschen Reichs (mit Ausnahme von München)
- die Erbschaftsteuer für alle Fälle, in denen ein anderes Finanzamt des Deutschen Reichs nicht zuständig war
- die Bearbeitung der Steuerangelegenheiten der Reichsleiter der NSDAP
- die Berabeitung der Steuerangelegenheiten der Reichsminister.
1943 wurde das Finanzamt Scharnhorst aufgehoben; das Finanzamt Mitte übernahm dessen Zuständigkeiten.
Die Überlieferung umfaßt fünf Akteneinheiten zum Verlag "Die Wehrmacht" aus der Zeit von 1942 bis 1945 und eine Akte zur Besteuerung des Mühlenbesitzers Kurt Kampffmeyer.
Diese Akten zum Verlag wurden 1954 in das Landesarchiv als Zugang Nr. 403 übernommen und vorläufig der Repositur Nr. 95 zugeordnet. Die Akte zu Kampffmeyer wurde bei neueren Erschließungsarbeiten ermittlt.
Im Rahmen der neuen Tektonik des Landesarchivs (1999) erhielt das Finanzamt Mitte die Rep.-Nr. A 093-05.
Verweis:
LAB A Rep. 250-04-22 Fa. Kampffmeyer
Berlin, August 2003
Finanzamt Mitte
Das Berliner Finanzamt Mitte ist 1921 im Zusammenhang mit der Bildung von Groß-Berlin 1920 errichtet worden und war neben der üblichen Zuständigkeit für bestimmte Amtsbezirke auch zuständig für:
- die Besteuerung der Auslandsbeamten des Deutschen Reichs (mit Ausnahme von München)
- die Erbschaftsteuer für alle Fälle, in denen ein anderes Finanzamt des Deutschen Reichs nicht zuständig war
- die Bearbeitung der Steuerangelegenheiten der Reichsleiter der NSDAP
- die Berabeitung der Steuerangelegenheiten der Reichsminister.
1943 wurde das Finanzamt Scharnhorst aufgehoben; das Finanzamt Mitte übernahm dessen Zuständigkeiten.
Die Überlieferung umfaßt fünf Akteneinheiten zum Verlag "Die Wehrmacht" aus der Zeit von 1942 bis 1945 und eine Akte zur Besteuerung des Mühlenbesitzers Kurt Kampffmeyer.
Diese Akten zum Verlag wurden 1954 in das Landesarchiv als Zugang Nr. 403 übernommen und vorläufig der Repositur Nr. 95 zugeordnet. Die Akte zu Kampffmeyer wurde bei neueren Erschließungsarbeiten ermittlt.
Im Rahmen der neuen Tektonik des Landesarchivs (1999) erhielt das Finanzamt Mitte die Rep.-Nr. A 093-05.
Verweis:
LAB A Rep. 250-04-22 Fa. Kampffmeyer
Berlin, August 2003
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: LAB A Rep. 250-04-22 Fa. Kampffmeyer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ