Schulaufsichtsamt Braunschweig (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA WO, 8 A Nds
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.4 Behörden des Landes Niedersachsen (Nds) >> 3.4.16 Schulbehörden
1908-1996
Enthält: Schulaufsichtskreis Braunschweig-Stadt I; Schulaufsichtskreis Braunschweig-Stadt II; Schulaufsichtskreis Braunschweig-Stadt III; Schulaufsichtskreis Braunschweig-Land; Dienststellen- u. Aufgabenverwaltung 1948-1996
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Schulaufsichtsbezirke im Land bzw. Verwaltungsbezirk Braunschweig und der Schulaufsichtsämter in Niedersachsen siehe das einleitende Vorwort zum Tektonikpunkt "Schulbehörden" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g791 ).
Der Schulaufsichtsdienst ist die untere Instanz der Schulverwaltung. Sie ist zuständig für Volks- und Realschulen und wird auf der nächst höheren Instanz vom Schuldezernat des PNVB, Abt. 4, geführt. Hier ist das eigentlich wichtige Material zu erwarten; das Schriftgut des Schulaufsichtsdienstes verträgt scharfe Kassation.
Die Dienststelle der Behörde in Braunschweig, Waisenhausdamm 13, beherbergte die Schulaufsichtskreise Braunschweig-Stadt I - III und Braunschweig-Land. Der SAK Braunschweig-Land wurde zunächst geteilt in SAK Braunschweig-Land I und II, dann (1975) aufgelöst worden. An seine Stelle sind die SAK Braunschweig IV - VI getreten. Ein Schnitt in der Aktenführung ist hier allerdings nicht erkennbar, so daß die Klassifikationsgruppe 4 die Akten bis August 1975 durchgehend umfaßt. An der Spitze der SAK stehen 6 einander gleichgeordnete Schulräte, von denen der erste die Aufgaben eines Geschäftsträgers wahrnimmt. Für die Aktenführung, die bislang ohne Aktenplan erfolgte, bedeutet dies, daß 6 Registraturen vorhanden sind, in denen von der Sache her stets das gleiche Schriftgut aufbewahrt wird.
Ab 1. August 1975 wurde die Behörde in einem Modellversuch umorganisiert. Sie trug jetzt den Namen "Staatliches Schulamt" und war in den Jahren 1975 bis ca. 1977 auch für die Gymnasien zuständig.
Geschichte des Bestandsbildners: Zum 1. August 1980 wurde anstelle des bisherigen "Modellschulamtes" Braunschweig das Schulaufsichtsamt Braunschweig eingerichtet. Es war zuständig für das gesamte Stadtgebiet. Die Aufgaben der früheren Schulräte nahmen Dezernenten wahr, Leiter des Schulaufsichtsamtes wurde einer der Dezernenten. Neben den Schulaufsichtsbeamten, die die einzelnen Schulen in ihrem Sprengel betreuten, gab es einen Schulpsychologen.
Zum 31. Januar 1997 wurden die Schulaufsichtsämter des Regierungsbezirkes Braunschweig aufgelöst und in reduzierter Zahl als Außenstellen der Bezirksregierung Braunschweig fortgeführt. Die Aufgaben des Schulaufsichtsamtes Braunschweig gingen dabei an die Bezirksregierung selbst über.
Stand: August 1997 (unter Verwendung der "Vorbemerkungen" zum Findbuch von 1975)
Bestandsgeschichte: Das vorliegende Findbuch verzeichnet 110 Akten des Schulaufsichtsamtes Braunschweig und seiner Vorgängerbehörden ab 1945, welche als Zugang 55/1975 (= Archivsignaturen 8 A Nds Nr. 1-50, insgesamt 64 Bände) und Zugang 2/1997 (= Archivsignaturen 8 A Nds Zg 2/1997 Nr. 1-46) in das Staatsarchiv gelangten. Die erste Ablieferung (8 A Nds Nr. 1-50) wurde von Archivoberrat Dr. Mohrmann im August 1975 in einem Verzeichnis erfaßt, welches den Zweck verfolgte, "die in den Ablieferungsverzeichnissen mit rot gekennzeichneten Aktentitel so durchsichtig zu machen, daß in etwa zu ersehen ist, was die einzelnen Aktenbände wirklich enthalten. Eine systematische Gliederung muß einer endgültigen Verzeichnung vorbehalten bleiben, die wohl erst erfolgen kann, wenn weitere Zugänge eingetroffen sind." Im August 1995 wurden die Titel und die Vorbemerkungen zur Behördengeschichte von dem Archivangestellten Herrn Rainer Kustak in die EDV eingegeben, um den Bestand benutzbar zu machen. Die zweite Ablieferung (8 A Nds Zg 2/1997 Nr. 1-46) - im Zuge der Auflösung des Schulaufsichtsamtes im Januar 1997 erfolgt - wurde von Archivoberrätin Dr. Strauß im Juli 1997 mit dem EDV-Programm AIDA archivisch verzeichnet. Es ist zu vermuten, daß Schulakten aus der Zeit ab 1975, die in der Abgabe von 1997 nicht enthalten sind, im Zuge dieser Maßnahme an die Bezirksregierung übergeben wurden, so daß zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Erweiterung des vorliegenden Archivbestandes möglich ist.
Stand: August 1997 (unter Verwendung der "Vorbemerkungen" zum Findbuch von 1975)
Bearbeiter: Dr. Wolf-Dieter Mohrmann (1975)
Bearbeiter: Dr. Ulrike Strauß (1997)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Schulaufsichtsbezirke im Land bzw. Verwaltungsbezirk Braunschweig und der Schulaufsichtsämter in Niedersachsen siehe das einleitende Vorwort zum Tektonikpunkt "Schulbehörden" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g791 ).
Der Schulaufsichtsdienst ist die untere Instanz der Schulverwaltung. Sie ist zuständig für Volks- und Realschulen und wird auf der nächst höheren Instanz vom Schuldezernat des PNVB, Abt. 4, geführt. Hier ist das eigentlich wichtige Material zu erwarten; das Schriftgut des Schulaufsichtsdienstes verträgt scharfe Kassation.
Die Dienststelle der Behörde in Braunschweig, Waisenhausdamm 13, beherbergte die Schulaufsichtskreise Braunschweig-Stadt I - III und Braunschweig-Land. Der SAK Braunschweig-Land wurde zunächst geteilt in SAK Braunschweig-Land I und II, dann (1975) aufgelöst worden. An seine Stelle sind die SAK Braunschweig IV - VI getreten. Ein Schnitt in der Aktenführung ist hier allerdings nicht erkennbar, so daß die Klassifikationsgruppe 4 die Akten bis August 1975 durchgehend umfaßt. An der Spitze der SAK stehen 6 einander gleichgeordnete Schulräte, von denen der erste die Aufgaben eines Geschäftsträgers wahrnimmt. Für die Aktenführung, die bislang ohne Aktenplan erfolgte, bedeutet dies, daß 6 Registraturen vorhanden sind, in denen von der Sache her stets das gleiche Schriftgut aufbewahrt wird.
Ab 1. August 1975 wurde die Behörde in einem Modellversuch umorganisiert. Sie trug jetzt den Namen "Staatliches Schulamt" und war in den Jahren 1975 bis ca. 1977 auch für die Gymnasien zuständig.
Geschichte des Bestandsbildners: Zum 1. August 1980 wurde anstelle des bisherigen "Modellschulamtes" Braunschweig das Schulaufsichtsamt Braunschweig eingerichtet. Es war zuständig für das gesamte Stadtgebiet. Die Aufgaben der früheren Schulräte nahmen Dezernenten wahr, Leiter des Schulaufsichtsamtes wurde einer der Dezernenten. Neben den Schulaufsichtsbeamten, die die einzelnen Schulen in ihrem Sprengel betreuten, gab es einen Schulpsychologen.
Zum 31. Januar 1997 wurden die Schulaufsichtsämter des Regierungsbezirkes Braunschweig aufgelöst und in reduzierter Zahl als Außenstellen der Bezirksregierung Braunschweig fortgeführt. Die Aufgaben des Schulaufsichtsamtes Braunschweig gingen dabei an die Bezirksregierung selbst über.
Stand: August 1997 (unter Verwendung der "Vorbemerkungen" zum Findbuch von 1975)
Bestandsgeschichte: Das vorliegende Findbuch verzeichnet 110 Akten des Schulaufsichtsamtes Braunschweig und seiner Vorgängerbehörden ab 1945, welche als Zugang 55/1975 (= Archivsignaturen 8 A Nds Nr. 1-50, insgesamt 64 Bände) und Zugang 2/1997 (= Archivsignaturen 8 A Nds Zg 2/1997 Nr. 1-46) in das Staatsarchiv gelangten. Die erste Ablieferung (8 A Nds Nr. 1-50) wurde von Archivoberrat Dr. Mohrmann im August 1975 in einem Verzeichnis erfaßt, welches den Zweck verfolgte, "die in den Ablieferungsverzeichnissen mit rot gekennzeichneten Aktentitel so durchsichtig zu machen, daß in etwa zu ersehen ist, was die einzelnen Aktenbände wirklich enthalten. Eine systematische Gliederung muß einer endgültigen Verzeichnung vorbehalten bleiben, die wohl erst erfolgen kann, wenn weitere Zugänge eingetroffen sind." Im August 1995 wurden die Titel und die Vorbemerkungen zur Behördengeschichte von dem Archivangestellten Herrn Rainer Kustak in die EDV eingegeben, um den Bestand benutzbar zu machen. Die zweite Ablieferung (8 A Nds Zg 2/1997 Nr. 1-46) - im Zuge der Auflösung des Schulaufsichtsamtes im Januar 1997 erfolgt - wurde von Archivoberrätin Dr. Strauß im Juli 1997 mit dem EDV-Programm AIDA archivisch verzeichnet. Es ist zu vermuten, daß Schulakten aus der Zeit ab 1975, die in der Abgabe von 1997 nicht enthalten sind, im Zuge dieser Maßnahme an die Bezirksregierung übergeben wurden, so daß zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Erweiterung des vorliegenden Archivbestandes möglich ist.
Stand: August 1997 (unter Verwendung der "Vorbemerkungen" zum Findbuch von 1975)
Bearbeiter: Dr. Wolf-Dieter Mohrmann (1975)
Bearbeiter: Dr. Ulrike Strauß (1997)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
3,4
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ