Der kaiserliche Notar Johannes Ketsch beurkundet den Kaufvertrag, nach dem Johannes Taglieber, Hintersasse des Deutschen Ordens und Bauer zu Nordhausen, dem Orden bzw. dessen Ballei Franken 18 1/4 Morgen Wald in der gräflich-wallersteinschen Wildfuhr um 2425 fl verkauft hat. Angrenzer sind der Meier von Minder Offing, Michael Forner von Zipplingen, die Erben des Hans Uhl zu Schneitheimb, Niclauß Hagenbacher von Nordhausen, Melchior Forner von Zipplingen, Hans Fass von Schneidheim und Melchior Wetteman von Nordhausen. - Vetreter des Ordens ist Frantz Sigmund Friedrich v. Sazenhofen, Landkomtur der Ballei Franken sowie Komtur zu Ellingen, Nürnberg, Mainz und Nambslau. - Siegel und Unterschrift: Notar.
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Der kaiserliche Notar Johannes Ketsch beurkundet den Kaufvertrag, nach dem Johannes Taglieber, Hintersasse des Deutschen Ordens und Bauer zu Nordhausen, dem Orden bzw. dessen Ballei Franken 18 1/4 Morgen Wald in der gräflich-wallersteinschen Wildfuhr um 2425 fl verkauft hat. Angrenzer sind der Meier von Minder Offing, Michael Forner von Zipplingen, die Erben des Hans Uhl zu Schneitheimb, Niclauß Hagenbacher von Nordhausen, Melchior Forner von Zipplingen, Hans Fass von Schneidheim und Melchior Wetteman von Nordhausen. - Vetreter des Ordens ist Frantz Sigmund Friedrich v. Sazenhofen, Landkomtur der Ballei Franken sowie Komtur zu Ellingen, Nürnberg, Mainz und Nambslau. - Siegel und Unterschrift: Notar.
Ritterorden, Urkunden 5907
Zusatzklassifikation: Notariatsinstrument
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 19. Amt Reimlingen
1746 Oktober 18
Papier
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Nördlingen
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Notariatsinstrument, Papier, mit Siegel. Blattzahl: 8
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Notariatsinstrument, Papier, mit Siegel. Blattzahl: 8
Beiliegend 1. Abschrift einer von Ketsch beglaubigten und besiegelten Quittung über den Kaufpreis, Nordhausen 1745 April 2, 2. Abschrift der Zustimmung des Fürsten Oettingen für seinen Untertanen Christian Hefflinger zu Nordhausen zum Austausch seines Waldes gegen eine Wiese, Oettingen 1745 Juni 3, beglaubigt und besiegelt von der Rentkammer Oettingen 1745 Juli 9.
Taglieber, Johannes
Ketsch, Johannes
Oettingen, Fürst v.
Hefflinger, Christian
Satzenhofen, Franz Sigmund Friedrich v.
Fass, Johann
Wetteman, Melchior
Forner, Michael
Uhl, Johann
Hagenbucher, Nikolaus
Forner, Melchior
Nördlingen (Lkr. Donau-Ries), Ausstellungsort
Nordhausen (Gde. Nordheim, Lkr. Heilbronn, Baden-Württemberg), Ausstellungsort
Franken, Ballei
Nürnberg, Kommende
Ellingen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen), Landkommende
Mainz, Kommende
Namslau (Schlesien, heute Polen), Kommende
Oettingen-Wallerstein
Oettingen i. Bay. (Lkr. Donau-Ries), Rentkammer
Schneidheim
Zipplingen (Lkr. Ostalbkreis, Baden-Württemberg)
Minderoffingen (Gde. Marktoffingen, Lkr. Donau-Ries)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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