Landkreis/Landratsamt Gifhorn (Bestand)
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NLA HA, Hann. 174 Gifhorn
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.4 Allgemeine Verwaltung >> 1.12.4.2 Untere Provinzialbehörden >> 1.12.4.2.3 Kreise im Regierungsbezirk Lüneburg
1853-1925
Bestandsgeschichte: I. Behördengeschichte
Der Kreis Gifhorn wurde gebildet aus den Ämtern Fallersleben und Gifhorn, der Stadt Gifhorn sowie neun Gemeinden aus dem Amt Meinersen. Es handelte sich dabei um Ahnsen, Böckelse, Dickhorst, Flettmar, Höfen, Meinersen, Müden, Päse und Seershausen.
Im Zuge der Verwaltungsreform von 1932 kam der Kreis Isenhagen hinzu sowie die Gemeinden Heßlingen (mit Schloss Wolfsburg) und Hehlingen vom Kreis Gardelegen. Auf dem Gebiet der Gemeinde Heßlingen und des Gutes Rothehof entstand die Volkswagenstadt Wolfsburg. Sie schied 1951 aus dem Kreisverband aus. 1978 kam der Kreis zum Regierungsbezirk Braunschweig.
II. Literaturhinweise
III. Bestandsgeschichte
Entsprechend der im Hauptstaatsarchiv Hannover geübten Praxis, in der hiesigen Bestandstektonik nur die bei Beginn des Zweiten Weltkrieges bestehenden Kreise erscheinen zu lassen, wurde der Bestand Hann. 174 Gifhorn in Abteilung I (Gliederungspunkt 01) für den Kreis Gifhorn und Abteilung II (Gliederungspunkt 02) für den Altkreis Isenhagen untergliedert.
Der vorliegende Bestand enthält Akten der Kreise Gifhorn und Isenhagen. Für den seit 1885 bestehenden Landkreis Gifhorn sind die Akten vermutlich zusammen mit den älteren Akten des Amts Gifhorn (vgl. Hann. 74 Gifhorn) in der Hauptstaatsarchiv nach Hannover gelangt.
Ob die Akten des Altkreises Isenhagen bei der Ordnung des Bestandes des Amts Isenhagen ausgeschieden oder vor dem Zweiten Weltkrieg vom Kreis direkt abgegeben worden sind, lässt sich nicht mehr feststellen. Da ein alten Registraturschema zur nocht teilsweise erkennbar war, (u.a. bei den Akten der Kriegswirtschaft), wurde eine neue Gliederung gewählt, die sich nach den vorhandenen Akten richtete.
Die Masse der Kreisakten befindet sich heute im Gifhorner Kreisarchiv.
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter
Bestandsgeschichte: der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im April
Bestandsgeschichte: 2006
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Der Kreis Gifhorn wurde gebildet aus den Ämtern Fallersleben und Gifhorn, der Stadt Gifhorn sowie neun Gemeinden aus dem Amt Meinersen. Es handelte sich dabei um Ahnsen, Böckelse, Dickhorst, Flettmar, Höfen, Meinersen, Müden, Päse und Seershausen.
Im Zuge der Verwaltungsreform von 1932 kam der Kreis Isenhagen hinzu sowie die Gemeinden Heßlingen (mit Schloss Wolfsburg) und Hehlingen vom Kreis Gardelegen. Auf dem Gebiet der Gemeinde Heßlingen und des Gutes Rothehof entstand die Volkswagenstadt Wolfsburg. Sie schied 1951 aus dem Kreisverband aus. 1978 kam der Kreis zum Regierungsbezirk Braunschweig.
II. Literaturhinweise
III. Bestandsgeschichte
Entsprechend der im Hauptstaatsarchiv Hannover geübten Praxis, in der hiesigen Bestandstektonik nur die bei Beginn des Zweiten Weltkrieges bestehenden Kreise erscheinen zu lassen, wurde der Bestand Hann. 174 Gifhorn in Abteilung I (Gliederungspunkt 01) für den Kreis Gifhorn und Abteilung II (Gliederungspunkt 02) für den Altkreis Isenhagen untergliedert.
Der vorliegende Bestand enthält Akten der Kreise Gifhorn und Isenhagen. Für den seit 1885 bestehenden Landkreis Gifhorn sind die Akten vermutlich zusammen mit den älteren Akten des Amts Gifhorn (vgl. Hann. 74 Gifhorn) in der Hauptstaatsarchiv nach Hannover gelangt.
Ob die Akten des Altkreises Isenhagen bei der Ordnung des Bestandes des Amts Isenhagen ausgeschieden oder vor dem Zweiten Weltkrieg vom Kreis direkt abgegeben worden sind, lässt sich nicht mehr feststellen. Da ein alten Registraturschema zur nocht teilsweise erkennbar war, (u.a. bei den Akten der Kriegswirtschaft), wurde eine neue Gliederung gewählt, die sich nach den vorhandenen Akten richtete.
Die Masse der Kreisakten befindet sich heute im Gifhorner Kreisarchiv.
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter
Bestandsgeschichte: der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im April
Bestandsgeschichte: 2006
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
2025-06-16T12:45:28+0200