Gerichtsgefängnis/Justizvollzugsanstalt Verden (Bestand)
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NLA ST, Rep. 86 Verden
Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche und kommunale Bestände >> 1.1 Akten >> 1.1.4 Fachbehörden (bis heute) >> 1.1.4.6 Polizei und Justiz
1909-1967
Bestandsgeschichte: Im Zuge des Ausbaus des ehemaligen Obergerichts Verden zum Landgericht Verden wurde auch das schon vorher dort bestehende Gefängnis 1877-1879 um 18 Isolierzellen erweitert. Das Landgerichtsgefängsnis in Verden hatte 1938 ein Fassungsvermögen von 47 männlichen und drei weiblichen Gefangenen, war aber durchschnittlich mit 65 Personen belegt. Darüber hinaus mussten auch noch Zellen für die Gestapo zur Verfügung gestellt werden.
Im Jahre 1999 wurde die ehemals selbständige JVA als Teilanstalt mit der JVA Vechta im Rahmen der Verwaltungsreform zusammengeführt. Eine weitere Änderung ergab sich im Jahre 2006, als aus der Teilanstalt Verden die Umbenennung in Vollzugsabteilung erfolgte. Die Untersuchungshaftanstalt der JVA Vechta Abteilung Verden war bis Juni 2011 eine Einrichtung für erwachsene, männliche Untersuchungsgefangene. Sie diente dem Zweck durch sichere Verwahrung des Beschuldigten die Durchführung eines geordneten Strafverfahrens zu gewährleisten oder der Gefahr weiterer Straftaten zu begegnen. Die Abt. Verden hatte eine Belegungsfähigkeit von 47 Haftplätzen.
Am 01.07.2011 wurde die JVA Vechta, Abteilung Verden in eine Jugendarrestanstalt umgewidmet. Ab diesem Datum wurden umfangreiche Umbauarbeiten durchgeführt und dadurch die menschenwürdige Unterbringung sichergestellt.
Zur Zeit hält die JAA Verden 24 Arrestplätze vor. Davon sind 6 Arrestplätze für weibliche Arrestantinnen vorgesehen.
Der Bestand, welcher Gefangenenbücher, Namensverzeichnisse und Gefangenenpersonalakten des Landgerichtsgefängnisses in Verden enthält, wurde 1985 und 1997 von der Justizvollzugsanstalt Verden an das Staatsarchiv abgegeben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der umfangreichen Überlieferung dieser Akten und Register für die Zeit des Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit. Darin finden sich auch zahlreiche Angaben über Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die
Bestandsgeschichte: aus allen vom Deutschen Reich besetzten Staaten Europas stammten.
Literatur:
http://www.jva-vechta.niedersachsen.de (Stand: 27.02.2013)
Stade, im Februar 2013
Antje
Bestandsgeschichte: Schröpfer
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Im Jahre 1999 wurde die ehemals selbständige JVA als Teilanstalt mit der JVA Vechta im Rahmen der Verwaltungsreform zusammengeführt. Eine weitere Änderung ergab sich im Jahre 2006, als aus der Teilanstalt Verden die Umbenennung in Vollzugsabteilung erfolgte. Die Untersuchungshaftanstalt der JVA Vechta Abteilung Verden war bis Juni 2011 eine Einrichtung für erwachsene, männliche Untersuchungsgefangene. Sie diente dem Zweck durch sichere Verwahrung des Beschuldigten die Durchführung eines geordneten Strafverfahrens zu gewährleisten oder der Gefahr weiterer Straftaten zu begegnen. Die Abt. Verden hatte eine Belegungsfähigkeit von 47 Haftplätzen.
Am 01.07.2011 wurde die JVA Vechta, Abteilung Verden in eine Jugendarrestanstalt umgewidmet. Ab diesem Datum wurden umfangreiche Umbauarbeiten durchgeführt und dadurch die menschenwürdige Unterbringung sichergestellt.
Zur Zeit hält die JAA Verden 24 Arrestplätze vor. Davon sind 6 Arrestplätze für weibliche Arrestantinnen vorgesehen.
Der Bestand, welcher Gefangenenbücher, Namensverzeichnisse und Gefangenenpersonalakten des Landgerichtsgefängnisses in Verden enthält, wurde 1985 und 1997 von der Justizvollzugsanstalt Verden an das Staatsarchiv abgegeben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der umfangreichen Überlieferung dieser Akten und Register für die Zeit des Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit. Darin finden sich auch zahlreiche Angaben über Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die
Bestandsgeschichte: aus allen vom Deutschen Reich besetzten Staaten Europas stammten.
Literatur:
http://www.jva-vechta.niedersachsen.de (Stand: 27.02.2013)
Stade, im Februar 2013
Antje
Bestandsgeschichte: Schröpfer
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ