Peter Scheffeler von Ausnang verkauft Lorenz Hauser, Pfarrer von Ausnang, für 635 lb h Landswährung Haus, Hof und Hofstatt im Dorf Ausnang, gelegen zwischen den Häusern und Hofstätten Peter Hefelins des Schmieds und des Käufers, die er jüngst von Kaspar Leubinger eingetauscht hat. Verkauft werden ferner ein Stück Ehafte "in der Gallen" (=Gallenhöfle), zwischen den Ehaften des Hans Grau, Ammann, und des Michael Gießmayer gelegen, sowie weitere sechs Äcker in St. Leonhards Ösch, in der hinteren Schwendlin, im Häldelins Ösch "am todten Meißlin", im Lechlins, im Lunbichel Ösch, genannt "vorm Velinmoß", des weiteren ein Wiesmahd in den Wiesen "uff dem Kopflinsgraben". Aus den Gütern erhält das Kloster Weingarten 3 d Hofstattgeld sowie weitere Zinsen und Abgaben.
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Peter Scheffeler von Ausnang verkauft Lorenz Hauser, Pfarrer von Ausnang, für 635 lb h Landswährung Haus, Hof und Hofstatt im Dorf Ausnang, gelegen zwischen den Häusern und Hofstätten Peter Hefelins des Schmieds und des Käufers, die er jüngst von Kaspar Leubinger eingetauscht hat. Verkauft werden ferner ein Stück Ehafte "in der Gallen" (=Gallenhöfle), zwischen den Ehaften des Hans Grau, Ammann, und des Michael Gießmayer gelegen, sowie weitere sechs Äcker in St. Leonhards Ösch, in der hinteren Schwendlin, im Häldelins Ösch "am todten Meißlin", im Lechlins, im Lunbichel Ösch, genannt "vorm Velinmoß", des weiteren ein Wiesmahd in den Wiesen "uff dem Kopflinsgraben". Aus den Gütern erhält das Kloster Weingarten 3 d Hofstattgeld sowie weitere Zinsen und Abgaben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 519 U 157
B 519 U 153, zu 153
Ausnang Amt fasc. 10 n. 08
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 519 Weingarten, Benediktinerkloster, Amt Ausnang
Weingarten, Benediktinerkloster, Amt Ausnang >> Urkunden
1566 September 20 (uf freitag vor sanct Matheus tag)
24,6 x 33,9 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Beigelegt Abschrift Papier mit Beglaubigungsvermerk des Leutkircher Notars Christoph Freiherr d.J. vom 11. November 1579.
Aussteller: Peter Scheffeler von Ausnang
Empfänger: Lorenz Hauser, Pfarrer von Ausnang
Siegler: Christoph Creutzer, Sekretär und Oberamtmann des Klosters Weingarten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.; 1 S. (aufgedr.) des Notars in Papierabschrift
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Notars in Papierabschrift
Aussteller: Peter Scheffeler von Ausnang
Empfänger: Lorenz Hauser, Pfarrer von Ausnang
Siegler: Christoph Creutzer, Sekretär und Oberamtmann des Klosters Weingarten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.; 1 S. (aufgedr.) des Notars in Papierabschrift
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Notars in Papierabschrift
Creutzer, Christoph; Sekretär und Oberamtmann
Freiherr, Christoph d.J., Notar
Gießmayer, Michael
Grau, Hans, Ammann
Hauser, Laurenz; Pfarrer
Hefelin, Peter
Leubinger, Kaspar
Scheffeler, Peter
Ausnang : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV; Ammann
Ausnang : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV; Einwohner
Ausnang : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV; Flurstücke
Ausnang : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV; Pfarrer
Gallen, in der = Gallenhöfle : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV
Gallenhöfle : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV
Leutkirch im Allgäu RV; Notare
Weingarten RV; Kloster
Weingarten RV; Kloster, Oberamtmann
Weingarten RV; Kloster, Sekretär
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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