"Alte herkunft und genealogie der graven, marggraven und hertzogen zu Gülich, Gelre, Cleve und Berg, Marck und Ravensberg ... verfasset von Gerarden von Gülich secretario 1572" (1569?)
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AA 0640, C I 1
Ms. A 26
AA 0640 Handschriften (AA 0640)
Handschriften (AA 0640) >> 3. C. Chroniken
[18. Jh.]
Enthaeltvermerke: Abschrift von Archivar v. Reiner (verstorben 1780); bez. N 33. - Bl. 6) "Der Landschaft und statt Gülich alte herkunft: Die landschaß und statt baen ihren namen ..."; Bl. 10) "Antiquiteten in der statt Gülich an verschiedenen orten vorhanden"; Bll. 14-20) "... von denen königen zu Franckreich, so die Römer aus gantz Gallia ... vertrieben"; (Bl. 20) II "... betr. die succession der teutschen kayßseren ... bis an die jetzt regierenden kayßerl. Maj. Maximilianum den anderen (nicht ausgeführt)", fehlt); Bll. 22-42) III ... "von den grafen zu Gülich" (-1339); Bll. 42-70) IV "... von den hertzogen zu Gülich ..." (1339-1423), dabei ein Abriß des Geldrischen Erbfolgestreits (-1538); Bll. 70-88) V ".... von den hertzogen, so beyde fürstenthumben Gülich und Berg, sowie die grafschaft Ravensberg regiert" (1423-1511, 1527); Bll. 88-175) VI "... von den hertzogen, so die fürstenthumben und landen Gülich, Cleve, Berg, Marck, Ravensberg und Ravenstein, auch etliche jähr Geldern und Zutphen zusammen besessen" (1511-1571); Bll. 176-199) VII "... der vögt, graffen und hertzogen zu Geldern herkunft und genealogie" (-1331 (1538)); Bll. 199-244) VIII "... von den grafen und hertzogen, so allein die landen Berg und Ravensberg regiert" (1122-1397); Bll. 246-248) "von den grafen zu Ravensberg" (1148-1346); Bll. 250-290) IX "Herkunft und genealogie ... der heren grafen und hertzogen, so beyde landen Cleve und Marck eingehabt" (-1521) ; Bll. 290-294) "Ursprung und genealogie der grafen zu der Marck" (mit Schema genealogicum); lose beiliegend Bll. 298-303) "Genealogia comitum de Rauensberg ab Ottone I. usque ad Margaretham haeredem comitatus Rauensbergensis ..." (Abschrift von Archivar v. Redinghoven, verstorben 1704). - Umfang: 294 beschriebene Blätter (35 x 22 cm).
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Vollständige Abschrift im Stadtarchiv Köln, Farragines Gelenii VI; unvollständige Abschrift ebd. V, Blatt 213-264; Staatsbibliothek München, Cgm I 2878 Cod. Bav. 2878; Universitätsbibliothek Bonn, Hs. 405 und 406 (Catal. 119). Über das Verhältnis der einzelnen Handschriften zueinander siehe Nachlass Ilgen Nr. 6. - Das von Gerhard von Jülich korrigierte Kanzlei-Exemplar war 1908 in den Händen von Dr. L. Schmitz-Kallenberg, Münster; jetzt: Stadtarchiv Mönchengladbach, Signatur 16/381 (vgl. Dienstregistratur Vorgang B 35.12-1315/85); Datierung dieser Handschrift: 1569; Besitzvermerk: "Nunc ad usum Petri Dreymüller ludi magistri in communitate Obergeburth parochie Gladbachcensis 1819".
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:26 MESZ