Verbotserteilung an Friedrich Wilhelm Stöving in Loxstedt wegen Bierausschanks
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Rep. 5a, Nr. 3249
Rep. 5a Fach 188 Nr. 143
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 16 Zölle und Akzisen >> 2.2 16 4 Konsumtionsakzise
1708
Enthält: Memorial des Oberinspektors Andreas Scharnhorst vom März 1708 wegen Ausschankverbots für Stöving aufgrund Beeinträchtigung des dortigen Akzisepächters Claus Wrede, mit beigefügtem Schreiben des Einnehmers Johann Drave zu Beverstedt vom Februar 1708; nachfolgendes Regierungsmandat an Stöving; Gegenvorstellung des Brauers Johann Elcken in Nesse vom März 1708; Gesuch Stövings vom März 1708 um Aufhebung des Strafmandats und Erlaubnis zum Bierschenken; Gegenberichte Scharnhorsts vom Mai und Juli 1708, mit beigefügten Schreiben Draves; weiteres Strafmandat der Regierung an Stöving vom August 1708; Remonstrationsschrift Stövings vom September 1708, mit nachfolgender Zitation der Regierung an diesen vom Oktober 1708; weiterer Bericht Scharnhorsts vom Oktober 1708, mit beigefügtem Schreiben Draves; Regierungsprotokoll vom 30. Oktober 1708 wegen Verhaftung Stövings; Verantwortungs- und Entschuldigungsschreiben Stövings vom November 1708; nachfolgendes Protokoll wegen Entlassung Stövings aus dem Gefängnis und Minderung seiner Geldstrafe
Verzeichnung
Konsumtionsakzise
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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