Landespolizeikommando Amberg (Bestand)
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Landespolizeikommando Amberg
Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg >> II. Neuere Bestände (Behörden und Gerichte des 19. - 21. Jahrhunderts) >> B. Behörden des Königreichs Bayern und des Freistaats Bayern >> 1.) Inneres >> 6. Schutzpolizei / Landpolizei >> Landespolizeikommandos (II.b.1.5.201-202)
1920-1930
Vorwort: Geschichte der Behörde In Bayern wurde nach den revolutionären Erfahrungen 1918/19 eine kasernierte Polizei eingerichtet, die als „Landespolizei“ bezeichnet wurde und auf die größeren Städte im Freistaat verteilt wurde. In der Oberpfalz hatte diese Bereitschaftspolizei Standorte in Amberg und Regensburg. Mit der Verordnung über die uniformierte Staatspolizei vom 12.04.1928 erfolgte eine engere Verzahnung mit der übrigen staatlichen Polizei. Verwaltungsstelle und Kommando der Landespolizei Amberg wurden im März 1921 eingerichtet. Nachdem der Standort ab Oktober 1929 als vom Kommando Regensburg „abgezweigte L.P. Amberg“ personell stark verringert worden war, wurde er zum 1. Juli 1930 aufgelöst. Überlieferung Der Bestand „Landespolizeikommando Amberg“ besteht aus 67 Archivalieneinheiten. Die Laufzeit reicht von 1920 bis 1930. Er enthält überwiegend Schriftgut zur Personalverwaltung und zum Haushalt bzw. Kassenwesen, daneben in geringerem Umfang zum Sanitätswesen. Der Quellenwert ist – außer zur Erforschung der Verwaltungsgeschichte eines Standorts der Landespolizei in der Weimarer Republik und der Biographien ihrer Angehörigen – eher gering einzuschätzen, auch wenn sich in den Rechnungen vereinzelte Hinweise auf Einsätze (z.B. Reisekosten im Zusammenhang mit der Beschlagnahme von Waffen) finden. Die Akten waren 1936 von der Abwicklungsstelle der Landespolizei in München an das Heeresarchiv München, Gruppe II abgegeben worden und dort 1941 von Heeresarchivrat Lang geordnet worden. Am 02.11.2016 wurde der Bestand vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv, Abteilung IV (Kriegsarchiv) an das Staatsarchiv Amberg abgegeben. Dort erfolgte die Verzeichnung durch den Unterzeichner im November 2016. Amberg, Dezember 2016 Dr. Till Strobel (Informationen aus dem bisherigem Findbuch des Kriegsarchivs München bzw. aus dem Handbuch von Wilhelm Volkert)
Landespolizeikommando Amberg
67
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ
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- B. Behörden des Königreichs Bayern und des Freistaats Bayern (Tektonik)
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- Landespolizeikommandos (II.b.1.5.201-202) (Tektonik)
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